Kommualwahl: Sebastian Tiersch tritt für die HBL an

„Warum immer nur meckern, statt selbst mitzugestalten?“

Der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung im Grundschulbereich, für den der Bundesrat noch abschließend grünes Licht geben muss, ist ein Thema, das auf kommunaler Ebene frühzeitig angepackt werden sollte, findet Sebastian Tiersch.
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Der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung im Grundschulbereich, für den der Bundesrat noch abschließend grünes Licht geben muss, ist ein Thema, das auf kommunaler Ebene frühzeitig angepackt werden sollte, findet Sebastian Tiersch.

Harpstedt – „Damals gab es einen Mangel an Kindergartenplätzen, der uns auch selbst betraf“, erinnert sich Sebastian Tiersch, Vater zweier Söhne im Alter von vier und sieben Jahren, an eine Schul- und Sozialausschusssitzung, die er besucht hat. „Warum immer nur meckern? Warum nicht selbst mitmachen und mitentscheiden?“, fragte sich der Polizeibeamte, der bei der Kripo in Bremen Dienst verrichtet (seine Frau ist bei der Mordkommission). Der 41-Jährige bekundete gegenüber Sandra Hormann, Ratsfrau der Harpstedter Bürgerliste (HBL), sein Interesse an der Kommunalpolitik.

„Anfang des Jahres sprach mich Ratsherr Rolf Ranke darauf an, dass ich mich für die HBL interessierte. Ich bekam die Möglichkeit, an Online-Sitzungen der Bürgerliste teilzunehmen“, entsinnt sich der Harpstedter. Dabei habe er nicht nur zuhören dürfen, sondern auch Rederecht gehabt. Die HBL habe ihn zudem nach seiner Meinung zu bestimmten Themen befragt. Und nun kandidiert Tiersch auf den Listen der Harpstedter Bürgerliste für Flecken- und Samtgemeinderat.

Schon von Berufs wegen liegen ihm Fragen rund um die öffentliche Sicherheit am Herzen. „Das Thema ist im ländlichen Raum anders zu bewerten als in der Großstadt, wo wir eine höhere Kriminalitätsrate haben. Interessieren würde mich aber schon, wie es bei uns um das subjektive Sicherheitsgefühl bestellt ist“, sagt Tiersch. „Die Politik kann sicher nicht jedem Bürger die Angst nehmen, aber gleichwohl einen Beitrag leisten. Etwa wenn es um schlecht ausgeleuchtete Straßen geht. Wegen der LED-Technik relativiert sich ja auch das Problem des Stromverbrauchs“, sagt der 41-jährige Harpstedter.

Fragen rund um die Familie habe er als Schwerpunkt für sich entdeckt. Mit Blick auf den vom Bundestag beschlossenen Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung im Grundschulbereich ab dem Schuljahr 2026/27 hält es Tiersch für ratsam, dieses Thema auf kommunaler Ebene „jetzt schon anzupacken, damit man davon nicht irgendwann überrannt wird“.

Wünschen würde er sich außerdem Verbesserungen im ÖPNV, etwa eine „höhere Frequenz“ im Linienverkehr. Tiersch: „In diesem Zusammenhang fände ich eine Erhebung spannend, die Aufschluss darüber gibt, wohin wie viele Beschäftigte pendeln, die hier wohnen, aber außerhalb der Samtgemeinde Harpstedt arbeiten.“

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