Gerüchte um Alkohol und Schließung

Schwere Vorwürfe gegen das „Team-Hund“

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Wehrt sich vehement gegen die vielen Vorwürfe und Gerüchte: Die Leiterin der Hundeschule, Ingrid Dräger.

Dünsen - Die Anschuldigungen wiegen schwer: Beißvorfälle, Alkoholmissbrauch und Hundeangriffe auf Kinder. Seit einiger Zeit werden in der Samtgemeinde Harpstedt und der näheren Umgebung Geschichten erzählt, die die Dünsener Hundeschule „Team-Hund“ in ein äußerst schlechtes Licht rücken. Nun wehrt sich Betreiberin Ingrid Dräger – in der Facebookgruppe „Weltstadt Harpstedt“ und im Gespräch mit unserer Zeitung. Die Fragen stellt Lea Oetjen.

Welche Gerüchte werden denn über Sie gestreut?

Ingrid Dräger: Zum Beispiel, dass ich die Hundeschule schließe und, dass man sich bei mir nicht mehr anmelden braucht, da ich immer besoffen auf dem Platz stehe. Es wird auch erzählt, dass es bei uns Beißvorfälle gegeben hat, bei denen sogar Kinder involviert gewesen sein sollen. Und wahrscheinlich gibt es noch eine ganze Menge mehr Gerüchte, von denen ich nur nichts weiß. Von all dem stimmt auf jeden Fall nichts.

Wie haben Sie von den Geschichten erfahren?

Dräger: Zugetragen wird mir das von neuen Kunden. Wer die Gerüchte in die Welt gesetzt hat, wird sich wohl nicht klären lassen. Mit denen, die sie gehört und weiter getratscht haben, ist schon alles geklärt. Ich hatte mich schon gewundert, dass nur noch Kunden kommen, die schon einmal da waren. Vereinzelt kommen auch noch welche aus Syke, Delmenhorst, Twistringen und der Region.

Wie wollen Sie weiter gegen die Gerüchte vorgehen?

Dräger: Ich möchte nur erreichen, dass die Leute ein wenig darüber nachdenken, dass sie durchaus eine Existenz zerstören können, wenn sie solche Gerüchte weitergeben. Ich bin aber froh, dass ich so viele langjährige Stammkunden habe. Aber dieses Problem haben wohl auch andere Dienstleister. Außerdem wäre es schön, wenn die Leute in Zukunft hinterfragen würden, von welcher Hundeschule in Dünsen denn die Rede ist. Früher gab es noch eine Zweite. 

lo

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