Fahrer bemerkt Qualm

Schwelender Müll: Sattelzugfahrer muss in Gewerbegebiet stoppen

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Der Müll musste aufwendig abgelöscht werden.

Simmerhausen - Weil geladener Haus- und Sperrmüll aus ungeklärter Ursache vor sich hin schwelte, hat ein Sattelzugfahrer am Dienstagmorgen seine Fahrt zur Müllverbrennungsanlage (MVA) der Bremer Stadtwerke jäh in Simmerhausen unterbrechen müssen.

Der 61-Jährige war wegen Verkehrsbehinderungen auf der A1 an der Anschlussstelle Wildeshausen-Nord von der Autobahn abgefahren, als Polizeibeamte den aus dem Auflieger austretenden Qualm bemerkten. Die Streife stoppte den 40-Tonner auf der B 213 und geleitete ihn ins Gewerbegebiet Simmerhausen. 

Auf dem Gelände des Unternehmens Remondis konnte sich der 61-Jährige mithilfe der Walking-Floor-Vorrichtung (Schubboden) des Aufliegers rasch der schwelenden Ladung entledigen. Ein Bagger der Firma Remondis trennte die brennenden von den nicht brennenden Müllfraktionen, und Feuerwehrkräfte löschten die schwelenden Haufen unter Atemschutz ab. Der Sattelauflieger nahm augenscheinlich keinen Schaden. 

Glimmender Müll muss zurück zur Deponie

Der Fahrer blieb unverletzt. Der Müll müsse, so hieß es vor Ort, im weiteren Verlauf zunächst zurück zur Deponie verfrachtet werden und dort dann einige Tage verbleiben, damit gesichert sei, dass „alle Glutnester erloschen sind“. Erst dann sei es möglich, die Abfälle der MVA in Bremen zuzuführen.

Die Feuerwehr Wildeshausen war mit 30 Kräften im Einsatz. Die Ortswehren Klein Henstedt und Prinzhöfte-Horstedt waren nach der Alarmierung um 9.41 Uhr in jeweils achtköpfiger Stärke ausgerückt. 

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