Schützenverein und Spielmannszug Kirch- und Klosterseelte hebt Beitragsfreiheit für Mitglieder über 65 Jahren auf

Auch Senioren müssen zahlen

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Vorsitzender Klaus Stark (r.) mit den Beförderten und neu Gewählten: Olaf Lindhorst (Feldwebel), Burkhard Geisler (Schießwart), Ralf Döhrmann (Stellvertretender Fahnenbegleiter), Karl-Heinz Deichsel (Stellvertretender Schießwart) und Holger Wessels (Erster Schriftführer, v.l.).

Kirchseelte - Um den demografischen Wandel zu bewältigen, hat der Schützenverein und Spielmannszug Kirch- und Klosterseelte während seiner Jahreshauptversammlung am Sonnabend beschlossen, dass auch Mitglieder ab 65 Jahren Beiträge zahlen müssen.

Die Satzungsänderung gilt schon für das aktuelle Jahr. Es gebe immer mehr Ältere und immer weniger Jüngere im Verein, begründete Vorsitzender Klaus Stark den Schritt: „Der demografische Wandel schlägt auch bei uns zu.“ Er erwarte nicht, dass wegen der Neuregelung nun jemand den Verein verlasse. Die Versammlung in der Gaststätte „Dreimädelhaus“ in Kirchseelte habe mit großer Mehrheit zugestimmt.

Allerdings gilt die Änderung nicht für Schützen und Spielmänner, die diese Altersgrenze bereits überschritten haben. „Sie genießen einen Vertrauensschutz“, meinte Stark. Die Älteren hätten ja nicht damit rechen können, dass die Beitragszahlung zu ihren Ungunsten neu geregelt werden würde, begründet er die Ausnahme.

Neben der Satzungsänderung standen personelle Änderungen an. Aus den Wahlen ging Burghard Geisler als neuer Schießwart hervor. Er löst damit Renate und Heiner Dummeyer ab, die sich seit etlichen Jahren um die Schießaufsicht gekümmert hatten.

Verdientes Ehepaar gibt seine Funktionen auf

Doch aus Altersgründen war das Ehepaar nicht wieder zur Wahl angetreten. „Sie haben viele Ämter bei uns bekleidet“, lobte Pressewart Lübbo Bielefeld das Engagement der beiden.

Auch die Position der Fahnenbegleitung wurde frei, die Ralf Döhrmann übernimmt. Karl-Heinz Deichsel wurde zum stellvertretenden Schießoffizier und Holger Wessels zum Ersten Schriftführer gewählt. Olaf Lindhorst erhielt die Beförderung zum Feldwebel.

In seinem Jahresbericht fand Vorsitzender Stark viele positive Worte zum Engagement der Schützen im vergangenen Jahr. In seinem Bericht hob er besonders hervor, dass die Entscheidung, das Osterfeuer zusammen mit der Freiwilligen Feuerwehr zu gestalten, genau richtig gewesen sei. Die Veranstaltung habe genau so großen Anklang wie das Schützenfest und die Beteiligung an der 40-Jahrfeier des Musikzuges gefunden. Neben Starks Bericht standen auch die Wortbeiträge der einzelnen Abteilungen und Schießwarte auf dem Programm der Tagesordnung.

jb/bor

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