Verein verliert wegen Corona Mitglieder, blickt aber optimistisch in die Zukunft

SC Dünsen: Beregnungsanlage muss her

Weihnachtsmarkt in Dünsen: Es könnte in diesem Jahre eine Neuauflage geben. Archivfoto: Jysch
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Weihnachtsmarkt in Dünsen: Es könnte in diesem Jahre eine Neuauflage geben. Archivfoto: Jysch

Dünsen – Wird es in Dünsen wieder einen gemütlichen Weihnachtsmarkt geben? Diese Frage konnte im Rahmen der Jahreshauptversammlung des SC Dünsen in der Kirche noch nicht beantwortet werden. „Dazu müssen wir uns mit den ortsansässigen Vereinen zusammensetzen und uns beim Landkreis nach den Vorgaben wegen Corona erkundigen“, so die Vorsitzende Andrea Schadwinkel.

Immerhin steht dem Verein ein wenig Geld zur Verfügung, denn im Jahr 2020 waren die Kosten wegen Corona deutlich geringer als die Einnahmen. Es gibt somit Rücklagen von rund 7. 000 Euro, die auf die Posten Vereinsheim, Vereinsbus, Korbballständer und eine Beregnungsanlage für den Sportplatz Waldstraße verteilt wurden, der seit Ende vergangenen Jahres unbespielbar ist. „Wir haben Kostenvoranschläge von verschiedenen Firmen eingeholt, aber ein Problem ist zur Zeit noch die Wasserzufuhr. Hier muss geklärt werden, ob es möglich ist, eine größere Leitung mit mehr Druck vom OOWV zu bekommen“, erläuterte Schadwinkel. „Das würde bedeuten, dass hohe Wasserkosten anfallen. Ein Brunnenbau erscheint uns zu kostenintensiv, es wäre aber nur eine einmalige Investition nötig.“

Derzeit kalkuliert der Verein mit einer Summe von 25.000 Euro und möchte dafür einen Förderantrag beim Kreissportbund stellen.

„Außergewöhnliche Umstände erfordern außergewöhnliche Maßnahmen. Wer hätte gedacht, dass wir einmal in der Kirche in Dünsen unsere Jahreshauptversammlung abhalten würden“, berichtete Schadwinkel. „Das Jahr 2020 war ganz außergewöhnlich“, blickte sie zurück. „Die Corona-Pandemie hat unseren Sportbetrieb ab Mitte März komplett gestoppt. Nichts ging mehr, kein Training, kein Spielbetrieb.“ Draußen hätten sich im Juni Möglichkeiten geboten, den Sport wieder aufzunehmen. „Ein Trainingsbetrieb in der Turnhalle war dann nur für kurze Zeit im Herbst möglich. Ab Mitte Oktober kam die Nachricht, dass die Inzidenzzahlen zu hoch sind.“

Laut Schadwinkel haben die Sparten versucht, das Beste daraus zu machen. „Aber wir haben einige Austritte hinnehmen müssen, da Sportangebote in dieser Zeit nicht angeboten werden konnten.“ Die Zahl der Mitglieder sank von 359 auf 336.

„Trotzdem gibt es auch eine positive Bilanz“, so die Vorsitzende. „Es haben uns viele Mitglieder die Treue gehalten. Mit einem großen Banner hier an der Kirche haben wir uns gemeinsam mit den ortsansässigen Vereinen dafür bedankt.“  

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