„Saisonkarten frühzeitig kaufen“

Verwaltung strebt Freibad-Öffnung „um Himmelfahrt herum“ an

Sommerliches Wetter kündigt sich an, und damit wächst sicher auch die Lust auf einen Freibadbesuch. - Foto: Bohlken

Harpstedt - Die Fliesenschäden sind inzwischen behoben. Vor dem vergangenen Wochenende sei mit dem Befüllen des Schwimmerbeckens begonnen worden, sagte Samtgemeindebürgermeister Herwig Wöbse auf Nachfrage unserer Zeitung.

Nach dem Umwälzen und dem Zusatz von Chlor müsse das Gesundheitsamt kommen und das Beckenwasser auf etwaige Keime und den Chlorgehalt prüfen. Daher könne die Samtgemeinde den genauen Öffnungstermin des Rosenfreibades am Tielingskamp im Moment noch nicht bekannt geben. Angestrebt aber sei ein Saisonstart „um Himmelfahrt herum“.

Saisonkarten sind nur im Amtshof zu erhalten

In den vergangenen beiden Wochen spielte das Wetter der Samtgemeinde noch in die Karten. Die sich aufgrund der Behebung von Fliesenschäden verzögernde Freibad-Eröffnung hat angesichts der kalten und teils auch nassen Witterung bisher sicher nicht zu massiven Einnahmeverlusten an der Kasse geführt. Nun aber kommt das Frühjahr mit Macht: Für morgen sind sogar erstmals in diesem Jahr fast schon hochsommerliche Temperaturen um 27 Grad angesagt.

Herwig Wöbse weist darauf hin, dass die Saisonkarten nun ausschließlich bei Christian Engelmann in Zimmer 32 des Harpstedter Amtshofes zu bekommen sind – und nicht mehr am Freibadkiosk. Etwa 100 Stück hat die Samtgemeinde bislang verkauft; das entspricht rund einem Viertel des erwarteten Absatzes. Jedem, der eine Dauerkarte für 2017 haben und sie pünktlich mit Beginn der Saison nutzen will, kann der Verwaltungschef nur empfehlen, zeitnah zu kaufen und nicht bis Himmelfahrt zu warten. Direkt im Anschluss, am 26. Mai, ist der Amtshof nämlich wegen eines Brückentags geschlossen. Folglich gibt es dann erst wieder am Montag, 29. Mai, Gelegenheit zum Erwerb von Dauerkarten.

Lichtbild notwendig

Um missbräuchlicher Nutzung entgegenzuwirken, hat der Samtgemeindeausschluss beschlossen, dass es für ein Saisonticket nunmehr eines Lichtbildes bedarf. Ein entsprechendes Foto ist mit in den Amtshof zu bringen – zusammen mit dem ausgefüllten Antrag auf Ausstellung einer Dauerkarte; das dafür benötigte Formular kann von der Website der Samtgemeinde heruntergeladen werden.

„Das Bild sollte Passfoto-Größe haben, aber es gelten dafür lange nicht so strenge Vorgaben wie beispielsweise für einen Personalausweis“, erläutert Herwig Wöbse. Im Wesentlichen kommt es darauf an, dass die abgebildete Person gut zu erkennen ist. „Man darf auch durchaus auf dem Bild lächeln“, so der Samtgemeindebürgermeister schmunzelnd.

boh

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