56 Sammelfahrten hat das Bürgerauto für Dünsen schon hinter sich

Dünsen - Bislang 56-mal hat das Dünsener Bürgerauto nicht so mobile Dünsener kostenfrei im Rahmen von Sammelfahrten zu Ärzten, Krankenhäusern oder auch zur Tafel befördert. „Es gab allerdings noch keine einzige Einkaufsfahrt“, verriet am Freitagnachmittag Fahrdienstleiter Hartwig Jabusch (links) gegenüber unserer Zeitung, ehe ihm Bürgermeister Hartmut Post (rechts) im Beisein von annähernd 100 Bürgern sowie Gesundheitsamtsleiter Jürgen Ohlhoff (Mitte) bei der Zufluchtskirche einen viel zu großen und überdies deutlich zu alten Schlüssel für den nagelneuen Nissan-Van vom Typ e-NV 200 mit Elektroantrieb übergab. Was zählte, war die Symbolik: Das Bürgerauto ist nun ganz offiziell „am Start“.

Post zeigte sich überzeugt vom Erfolg. Daran ließ auch der stellvertretende Samtgemeindebürgermeister Stefan Wachholder keinen Zweifel: „Wenn so etwas läuft, dann hier in Dünsen. Diese Gemeinde hält wie Pech und Schwefel zusammen.“ Das mit 266 000 Euro (80 Prozent) vom Bund geförderte Projekt war letztlich auch ein „Baby“ der Gesundheitsregion Landkreis Oldenburg gewesen. Lange hatte Dünsen auf das Fahrzeug warten müssen. Letzte Hürden sind noch zu nehmen. Post erwähnte „Unstimmigkeiten mit Behörden“ hinsichtlich des Eintrags des Betreibervereins ins Vereinsregister und der Anerkennung der Gemeinnützigkeit. Daher seien die ehrenamtlichen Fahrer derzeit für die Gemeinde Dünsen im Einsatz. Unsere Zeitung kommt auf die Feierstunde zurück. Foto: Bohlken

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