Neue Publikation

Sagenhaftes aus dem Harpstedter Raum

Demnächst für 14,90 Euro zu haben: Bernd Ulrich Huckers Sammlung von Sagen.

Harpstedt - Die nächste Veröffentlichung einer Arbeit, die das Forschungsprojekt zur „bäuerlichen Besiedelungs- und Geschlechterhistorie im mittelalterlichen Amt Harpstedt“ hervorgebracht hat, liegt nun vor und wird in Kürze für 14,90 Euro käuflich zu erwerben sein.

Wie schon bei der Dissertation von Dr. Herbert Bock ist es der Solivagus-Verlag, der sie herausgebracht hat. „Natternkönigin und Riesen. Sagen aus dem Harpstedter Raum. Gesammelt und erläutert von Bernd Ulrich Hucker“, heißt das 192-seitige Buch aus der Feder des Historikers. Prof. Dr. Dr. Hucker hatte die Forschungen in dem besagten – bei der Uni Vechta angesiedelten – Projekt geleitet.

Sein Werk soll öffentlich vorgestellt werden, und zwar am Freitag, 25. November, ab 19 Uhr im Harpstedter Hotel „Zur Wasserburg“ – bei vorweihnachtlicher Stimmung. Ein Grußwort spricht Uwe Cordes, der Vorsitzende des neu ins Leben gerufenen Geschichtsvereins, der in seiner Amtszeit als Samtgemeindebürgermeister das Forschungsprojekt begleitet und unterstützt hatte. 

Ebenfalls zu Wort kommen werden die Forschungsbeiratsvorsitzende Prof. Karin Holm und Verleger Stefan Eick. Im Anschluss an die Grußreden stellt der Autor dann selbst in einem Vortrag seine Sagensammlung vor. Abschließend will er einige Kostproben daraus lesen.

Hucker präsentiere in seinem Buch „den alten Sagenschatz, der dem Raum der heutigen Samtgemeinde Harpstedt und seinen Bauerngeschlechtern zu eigen ist“, heißt es in der Ankündigung der Veranstaltung. Aus alten Quellen und Sammlungen habe er die Sagen in verschiedenen Ezählvarianten zusammengetragen, geordnet und in einen „regionalhistorischen Kontext gestellt“. 

Als Besonderheit kämen in seiner Publikation Erläuterungen zur Entstehung und zum geschichtlichen Umfeld hinzu. Hucker verankere die Sagen fest im Harpstedter Landschaftsraum und erkläre, „wie sich über Jahrhunderte hinweg Erzählungen um Bodendenkmale, gutsherrschaftliche Familien und historische Ereignisse fortranken konnten“. 

Der Autor wirkte von 1988 bis 2009 als Professor für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte an der Universität Vechta, wo er aktuell Landesgeschichte lehrt. Weitere Infos zu seiner Publikation stehen im Internet.

www.solivagus.de

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