Rund 800 Gäste beim Kreiskinderkulturfest zum Thema „mittelalterliches Leben“ auf dem Amtshofgelände in Harpstedt

Burginsel bietet die perfekte Kulisse

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Zur Sache ging es bei mittelalterlichen Gefechten mit der Rollenspielgruppe „Drachen-Höhle“.

Harpstedt - Von Karsten Tenbrink. Das Harpstedter Amtshofgelände war am Sonntag fest in Kinderhand: Unter dem Motto „mittelalterliches Leben auf der Burginsel“ genossen die jungen Besucher das Programm, dass der Kreisjugendring zusammen mit der Jugendpflege der Samtgemeinde Harpstedt beim diesjährigen Kreiskinderkulturfest auf die Beine gestellt hatte.

Auf rund 800 schätzte Wilfried Hollinden vom Vorstand des Kreisjugendrings die Zahl der Besucher. Sie alle waren mit Sicherheit froh, dass das Fest trotz zwischenzeitlicher Probleme wie gewohnt über die Bühne gehen konnte.

Seit der Premiere im Jahr 1988 musste die Veranstaltung nur einmal ausfallen, berichtete Hollinden. Dieses Mal wäre es beinahe wieder soweit gewesen. Eigentlich wird das Fest im jährlichen Wechsel in den acht Kommunen des Landkreises gefeiert. Doch die Gemeinde Dötlingen, die nun an der Reihe gewesen wäre, sagte ab.

„Wir sind sehr froh, dass die Samtgemeinde Harpstedt dafür eingesprungen ist und ein besseres Umfeld als die Burginsel hätten wir uns für dieses Mittelalter-Spektakel auch nicht wünschen können“, sagte Hollinden. Und selbst dem etwas unbeständigen Wetter konnte er Positives abgewinnen: „Wenn es zu heiß ist, gehen alle baden, wenn es regnet, bleiben sie zu Hause – so ist es also eigentlich ideal“, erklärte er.

An insgesamt 24 Stationen konnten sich die jungen Besucher bespaßen lassen. Vorführungen wie die Show des Zirkus „Sternchen“, ein Bilderbuchkino der Bücherei und das Puppentheater der Harpstedter Polizei ergänzten die vielfältigen Mitmach-Aktionen, die von Klassikern wie Dosenwerfen, Ponyreiten und Schminkständen bis hin zu Schlauchboot-Touren auf dem Burggraben und Schwertkämpfen mit der Live-Rollenspielgruppe „Drachen-Höhle“ reichten.

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