Umgebung von Main, Mosel, Neckar und Rhein bietet Abwechslung / Redegewandter Hotelier und ein Busfahrer, der die Gruppe wie ein junger Gott durch ...

Rotkreuzler-Reisegruppe schippert über vier bedeutende Wasserstraßen

Gleich vier Flüsse bereiste die Gruppe. Schönes Wetter begleitete die Tour auf dem Maindampfer.

Harpstedt/Bassum - Main, Mosel, Neckar, Rhein – während einer Reise der DRK-Ortsvereine Harpstedt und Bassum haben die 43 Teilnehmer gleich vier bedeutende deutsche Wasserstraßen befahren.

Nach der Ankunft mit dem Bus in Frankfurt bestiegen sie einen Maindampfer. An Bord gab’s Informationen über die Finanzmetropole. Ein Besuch des Römerbergs und eine Übernachtung im Hunsrück lagen hinter den Reisenden, als sie sich auf ins Moselland machten. Das idyllische Bernkastel Kues lud zu einem Bummel ein. 

Größe des Biker-Treffens überrascht

An Bord der „Moselperle“ angekommen, zogen Burgen, Weinberge und Städtchen vorbei. Mit einer Weinprobe im für die Übernachtung gebuchten Hotel in Winterburg ging das „Mosel-Kapitel“ fürs Erste zu Ende. Der darauffolgende Tag begann mit einem Highlight – einer Besichtigung des Heidelberger Schlosses. Dieser Inbegriff deutscher Romantik mobilisiert jährlich rund eine Million Touristen aus vieler Herren Länder. 

Reiseleiterin Erika Hormann (im Vordergrund, r.) mit Hotelchef Max Beck und dessen Mutter auf dem Marktplatz in Trier.

Einige Schleusen durchfuhren die Reisenden sodann bis Neckarsteinach auf dem Neckar – an Bord der MS „Schloss Heidelberg“. Ausschlafen war ihnen nicht vergönnt, denn am folgenden Morgen galt es pünktlich Koblenz und das Deutsche Eck zu erreichen. „Sechs Stunden Nostalgie auf der schönsten Strecke des Rheins lagen an Bord des Schaufelradschiffs ,Goethe’ vor uns. Wir haben Rheinromantik pur genossen – von der mächtigen Burg Ehrenbreitstein über die vielen Burgen auf den Anhöhen inmitten der Weinberge beidseitig des Flusses und über malerische Orte wie Boppard St. Goar bis hin zum Loreleyfelsen, der Pfalz im Rhein vor Bacharach und dem Mäuseturm von Bingen“, erinnert sich Reiseleiterin Erika Hormann. 

„Leider empfing uns Rüdesheim mit einem gewaltigen Geräuschpegel, den knatternde Motorräder verursachten. Das Biker-Treffen war uns bekannt, aber mit dieser Dimension und Menschenmenge hatten wir nicht gerechnet“, fügt sie hinzu. Nach einem heißen Tag und einer Übernachtung im Beck-Hotel begleitete Hotelchef Max Beck die Gruppe bis Trier. Der Gastronom, der sich als ebenso redegewandt wie schlagfertig und witzig erwies, strapazierte die Lachmuskeln bereits auf dem Weg zu einem Edelsteinschleifer in Idar-Oberstein (wo jeder Teilnehmer einen Edelstein geschenkt bekam) und dann erneut kurz vor Trier: Dort überraschte er in einer Bischofsverkleidung. Als die Gruppe die älteste Stadt Deutschlands mit Denkmälern aus der Römerzeit und der berühmten Porta Nigra hinter sich gelassen hatte, gab es noch einen Abstecher nach Luxemburg.

„Einmalig“ nennt Erika Hormann die herzliche Verabschiedung durch die Familie Beck am Abreisetag. Und „Busfahrer Ralf“ von Borchers Reisen bescheinigt sie, wie ein „junger Gott“ gefahren zu sein.

eb/boh

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