Richtkrone „schwebt“ über künftigem Märktezentrum

Rohbau ohne klassischen Dachstuhl

Beim Fertigen und Schmücken der Richtkrone hatten die Beschäftigten ganze Arbeit geleistet – sehr zur Freude von Inkoop-Geschäftsführer Bernd Oetken (4.v.l.), Vertriebsleiterin Gesa Oetken (links daneben) und Petra Kosten (l.), Geschäftsführerin der Helmut Kosten GmbH. Den Flecken vertraten beim Richtfest Bürgermeister Stefan Wachholder (2.v.l.), Gemeindedirektor Ingo Fichter und Stellvertreter Jens Hüfner (beide nicht im Bild).
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Beim Fertigen und Schmücken der Richtkrone hatten die Beschäftigten ganze Arbeit geleistet – sehr zur Freude von Inkoop-Geschäftsführer Bernd Oetken (4.v.l.), Vertriebsleiterin Gesa Oetken (links daneben) und Petra Kosten (l.), Geschäftsführerin der Helmut Kosten GmbH. Den Flecken vertraten beim Richtfest Bürgermeister Stefan Wachholder (2.v.l.), Gemeindedirektor Ingo Fichter und Stellvertreter Jens Hüfner (beide nicht im Bild).

Harpstedt – Bernd Oetken, Geschäftsführer der Inkoop GmbH, erinnerte sich schmunzelnd an einen „guten Brauch“: „Der mit der größeren Grundfläche organisiert das Richtfest und der mit der kleineren bezahlt.“ Die Bemerkung am Freitagnachmittag auf dem Richtfest am entstehenden Märktezentrum in Harpstedt ging in Richtung Aldi. Der Discounter wird sich in dem Baukomplex mit weniger Platz begnügen als Inkoop.

Aus dem jetzigen Gegenüber der Märkte am Junkernkamp wird am künftigen Standort Wildeshauser Straße ein Nebeneinander. Die Ausmaße des Rohbaus, vor allem die Höhendimensionen, wirkten gewaltig, gestand Oetken, „aber ich habe mir vom Architekten sagen lassen, das wäre ein optischer Irrtum“. Seien erst einmal Estrich und Fliesen drin, relativiere sich der Eindruck deutlich. Auch dieser Joke sorgte für Erheiterung.

Man kann jetzt schon vieles erahnen, was noch wird.“

Bernd Oetken

Über einen Dachstuhl im klassischen Sinne verfügt der Rohbau nicht – daher auch die schwebende Richtkrone. Der Holzrahmenbaukomplex wird mit Trapezblechen eingedeckt. Die Fotovoltaikzellen, die sowohl bei Aldi als auch bei Inkoop aufs Dach kommen, sollen den Strombedarf beider Märkte decken.

Dass Holz als nachwachsender Rohstoff „mit seiner Natürlichkeit und seinen Dämmwerten“ den überwiegenden Anteil an den Rohbaumaterialien habe, werde sich später auch am „ganz besonderen Ambiente“ in beiden Märkten bemerkbar machen, versprach der Inkoop-Geschäftsführer. „Man kann jetzt schon vieles erahnen, was noch wird.“

Im Frühjahr hatten die Arbeiten begonnen. Trotz anfänglicher Materialknappheiten und langer Lieferzeiten sei die Maßnahme „bisher plangemäß weitergelaufen“. Oetken: „Wir hoffen, dass wir dieses Märktezentrum zu Ostern kommenden Jahres fix und fertig eröffnen können. Das bleibt unser großes Ziel.“

In luftiger Höhe hängt die Richtkrone über dem Rohbau.

Ein Dankeschön richtete Oetken an die Nachbarn, die sich mit den Verhältnissen arrangierten. „Es war ja nicht immer ganz so leise. Das hier ist halt eine Baustelle“, verriet der Inkoop-Geschäftsführer nicht Neues – und deutete an, dass nun allmählich der Lärm-Zenit überschritten ist, denn: „Bald ziehen wir uns ins Innere zurück.“

Zum eigentlichen Richtritual ging‘s direkt in den künftigen Inkoop-Markt, wo ein Kran die Krone in Position brachte. Nach einem langen Richtspruch und dreifachem Leeren eines Schnapsglases mit nur vermeintlich hochprozentigem Inhalt besiegelte der Zimmermann das Prozedere standesgemäß, indem er mit seinem Hammer die Schnapsflasche zerbersten ließ – und bemerkte: „Doch Scherben bringen Glück und Segen der Bauherrschaft auf allen Wegen.“

Zu dem Anlass kamen Gäste zuhauf. Bernd Oetken begrüßte Harpstedts Fleckenbürgermeister Stefan Wachholder, Gemeindedirektor Ingo Fichter und Stellvertreter Jens Hüfner, Nachbarn, Marktleiter, Beschäftigte aus der Inkoop-Zentrale, Mitarbeiter des Generalunternehmens Thormählen und der am Rohbau beteiligten Firmen, das Architektenteam von „Angelis & Partner“, Geschäftspartner, „unsere Handelspartner von Aldi“ sowie nicht zuletzt, verbunden mit einem herzlichen Dankeschön, „unsere Mitarbeiter aus Harpstedt, die sich viel Mühe bei der Vorbereitung dieses Festes gegeben und es ausgestaltet haben“.

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