Theater der Feuerwehr Beckeln

Reichlich Arbeit für die Lachmuskeln von 200 Besuchern

+
Auf der Bühne im Gasthaus Beneking ging es ausgesprochen turbulent zu. Und teils auch etwas skurril – wie hier gegen Ende des plattdeutschen Dreiakters.

Beckeln - Einen vollen Erfolg hat die Theatergruppe der Freiwilligen Feuerwehr Beckeln am Samstagabend mit der Erstaufführung des turbulenten plattdeutschen Schwanks „Een Butler op’n Buurnhoff“ gefeiert. Rund 200 Besucher genossen die Premiere im Gasthaus Beneking.

Nachdem sich die Freunde des Volkstheaters an einem Schnitzelbuffet gestärkt hatten, schickten sich die Laienschauspieler an, den Lachmuskeln reichlich Arbeit zu geben. Das gelang ihnen vortrefflich. Besonders Hendrik („Schnacker“) Wolle amüsierte die Zuschauer.

Das Stück drehte sich unter anderem um einen „Robin Hood“ unter den Subventionsbetrügern und um verschiedene Begehrlichkeiten, aber auch um einen Hauptgewinn, der in Gestalt eines Butlers daher kommt, sowie einen Nachbarn, der die Überzeugung vertritt, er werde von Außerirdischen abgeholt, um im Weltall für Nachwuchs zu sorgen. 

Da weitere Aufführungen im Gasthaus Beneking folgen, soll an dieser Stelle nicht mehr verraten werden. So viel aber doch: Die Darsteller lieferten eine exzellente Premierenvorstellung ab. Immer wieder aufbrandender Applaus für ihre Leistungen war der verdiente Lohn – und ließ erkennen, wie sehr das Publikum den Dreiakter genossen hatte.

Proben haben sich gelohnt

Mehrmonatige zeitaufwendige Proben liegen hinter den Protagonisten. Zu Beginn bedeutete dies für die Darsteller, das Drehbuch drei- bis viermal zu lesen, um zunächst ein Gefühl für die plattdeutsche Sprache zu bekommen. „Die Hälfte der Akteure spricht nämlich im Alltag kein Plattdeutsch“, verriet Regisseur Werner Bahrs.

Im Anschluss ging es darum, einzelne Szenen zu üben und Bewegungen einzustudieren. Auch Aussprache und Betonung sowie das Einsetzen der Mimik in den richtigen Momenten wollten „trainiert“ werden.

Anfang Dezember war die Kulisse fertig. Ab Anfang Januar konnten die Proben auf der großen Bühne „über die Bühne gehen“. Dem Ensemble hat das Üben nach eigenem Bekunden viel Spaß bereitet. In der aktuellen Besetzung tritt es übrigens bereits seit drei Jahren auf.

„Nachwuchs ist bei uns jederzeit willkommen. Wer mitmachen will, muss aber den Mut haben, oben auf einer Bühne zu stehen und seinen Text vorzutragen“, betonte Werner Bahrs. Für weitere Aufführungen des Schwanks im Gasthaus Beneking gibt es noch Restkarten, die sich Interessierte unter Tel.: 0160/660 50 07 sichern können (montags bis freitags von 18 bis 20 Uhr).

aro

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema:

Das Samsung Galaxy Note 9 im Test

Das Samsung Galaxy Note 9 im Test

Porsche 356 hat mit 70 Jahren noch viel Biss

Porsche 356 hat mit 70 Jahren noch viel Biss

Paketzustellung direkt ins parkende Auto

Paketzustellung direkt ins parkende Auto

Maas ruft nach Auschwitz-Besuch zu mehr Zivilcourage auf

Maas ruft nach Auschwitz-Besuch zu mehr Zivilcourage auf

Meistgelesene Artikel

Tag der offenen Tür beim OOWV in Wildeshausen

Tag der offenen Tür beim OOWV in Wildeshausen

Teurer Brandschutz: 600.000 Euro mehr für Umzug der Polizei

Teurer Brandschutz: 600.000 Euro mehr für Umzug der Polizei

Frau verhindert durch Bremsung schweren Verkehrsunfall

Frau verhindert durch Bremsung schweren Verkehrsunfall

Polizisten im Hubschrauber mit Laserpointer geblendet

Polizisten im Hubschrauber mit Laserpointer geblendet

Kommentare