Kunst- und Handwerkermarkt

Regionales und Kreatives locken Besucher in Scharen

Heiner Brüning aus Barnstorf hatte am Sonntag seine Drechselbank mit zum Kunst- und Handwerkermarkt auf dem Hof Brinkmann gebracht und fertigte vor Ort Pilze aus Birkenholz. - Fotos: Schneider

Harpstedt - Von Tanja Schneider. Schon kurz nach der Eröffnung des Kunst- und Handwerkermarktes herrscht Gewusel auf dem Hof Brinkmann in Harpstedt. Der Duft von Wildbratwurst steigt auf und vereint sich mit den Gerüchen von der Glühweintheke, der Pommesbude sowie dem Kürbissuppenstand. Zwei Jungs preisen ihr Popcorn an, während an der Drechselbank von Heiner Brüning die Holzspäne fliegen. Gastgeberin Bettina Brinkmann ist zufrieden – „und vor allem erleichtert“, sagt sie angesichts des nun doch passablen Wetters. Die Sonne scheint. Der Sturm, der in der Nacht zu Sonntag gewütet hat, hat nachgelassen.

Von den insgesamt 36 Ausstellern aus der Region präsentieren viele ihre Produkte im Außenbereich. „Die Stände und Buden haben wir am Vorabend aufgebaut, zwei haben den Sturm nicht überstanden“, berichtet Brinkmann. Die Möbeltischlerin und Restauratorin, die die Veranstaltung zum zwölften Mal organisiert hat, ist froh, dass nicht mehr passiert ist und die Besucher dennoch in Scharen kommen. „Einige haben vorher auch angerufen“, weiß sie.

Neben vielen Harpstedtern strömen auch Interessierte aus Oldenburg, Delmenhorst und dem Landkreis Vechta auf den Hof. Die Gäste wissen vor allem das Ambiente sowie das vielseitige Angebot regionaler Produkte zu schätzen. Honig, Fruchtaufstriche, Liköre und Forellen stammen quasi von nebenan. Der Wasserbüffelhof Kieselhorst aus Klein Ippener ist ebenso mit Leckereien vertreten wie die Hofkäserei „Sieben Ziegen“ aus Bonrechtern.

Aber nicht nur Feinschmecker kommen auf ihre Kosten. Auch Freunde individueller Möbel und Dekorationen werden fündig. Das Angebot an Schönem und Nützlichem scheint schier unendlich, reicht von Windlichtern über Schürzen bis hin zu Kinderschuhen und erstreckt sich über sämtliche Gebäude auf dem Hof. So mancher, der meint, am Ende des Marktes angekommen zu sein, entdeckt plötzlich ein weiteres geöffnetes Scheunentor. „Schau mal, hier gibt es noch Bücher, Stulpen und Kleider“, ruft eine Besucherin ihrem Mann zu, der gerade das eigens eingerichtete Café ansteuern wollte.

Viele der Gäste kommen jedes Jahr zum Schauen, Shoppen und Schlemmen. Und auch unter den Ausstellern finden sich zahlreiche „Wiederholungstäter“, zum Beispiel Brüning, der mit seiner Drechselbank stets aus Barnstorf anreist. „Heute gibt es frische Pilze aus Birkenholz“, verkündet er und beginnt unter den neugierigen Blicken der Besucher mit der Arbeit. „Neben bekannten Gesichtern haben wir auch neue dabei, unter anderem ein Keramikatelier und einen Barbier“, so Brinkmann.

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