Quintett gibt „Privatkonzert“ mit weihnachtlichem Anstrich im DRK-Kindergarten

Auf Cello und „Täterätätä“

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Freude bereitet auch den Musikern selbst deren „klingender“ Vorgeschmack auf Weihnachten vor jungem Publikum. Von links: Swantje Jerebic, Steffen Akkermann, Jutta Wenke, Wolfgang Jerebic und Klaus Corleis.

Harpstedt - Von Jürgen Bohlken. Der Humor kommt bei aller weihnachtlichen Musik nicht zu kurz: „Prager“-Chef Steffen Akkermann versucht den Mädchen und Jungen im DRK-KindergartenHarpstedt doch tatsächlich seine Posaune als Blockflöte zu verkaufen, aber darauf fallen die meisten nicht herein. Das Quintett, das im Foyer musiziert, muss sich gar nicht mehr vorstellen. Es ist vielen Kindern schon von einem vergangenen Gastspiel bekannt.

„Wir hatten für ein Musikprojekt Eltern gesucht, die ein Instrument spielen“, erinnert sich Erzieherin Nadine Gans daran, wie der Kontakt zu den Musikern zustande gekommen war. Derweil atmen Steffen Akkermann (Posaune), Wolfgang Jerebic, Jutta Wenke, Klaus Corleis (alle Trompete) und Swantje Jerebic (Cello) noch einmal kurz durch, ehe sie ihr weihnachtliches „Privatkonzert“ mit „Little Drummer Boy“ einläuten. Die Melodie kommt den Kindergarten- und Krippenkindern bekannt vor. Das steht buchstäblich in vielen Gesichtern geschrieben. Nicht minder andächtig lauschen die Kleinen bei „Wir sagen euch an den lieben Advent“. Mit dem dritten Lied, „Lasst uns froh und munter sein“, brechen die Musiker erwartungsgemäß das Eis. Die Kinder singen nun lautstark mit. Doch endet das Stück für ihren Geschmack viel zu schnell, zumal sie noch weitere Strophen kennen. Das Quintett lässt sich nicht lumpen und stimmt die einprägsame Melodie sogleich aufs Neue an. Die Kinder strahlen vor Freude. „Deswegen sind wir hier. Weil wir in diese Augen sehen wollen“, sagt Klaus Corleis.

„Morgen, Kinder, wird‘s was geben“, „Kommet ihr Hirten“, „Eine Muh, eine Mäh, eine Täterätätä“ – das Quintett lässt es am geschmückten Weihnachtsbaum richtig weihnachten, sehr zur Freude der begeisterungsfähigen Zuhörer.

Ihre Belohnung verdienen sich die fleißigen Musiker redlich. Jeder von ihnen darf schließlich ein selbst gebasteltes Geschenk mitnehmen, etwa einen Stern oder einen Engel. Die kleinen Aufmerksamkeiten werden dann sicher am Heiligen Abend in ihren eigenen Wohnzimmern zu Ehren kommen und sie an das gelungene Weihnachtskonzert erinnern.

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