Peter Hellbusch verlässt den Vorstand der Fördergemeinschaft Koems / Neuer Organisator des Himmelfahrtskonzertes

Zu großer Aufwand bei zu wenig Personal

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Vorsitzender Klaus-Dieter Westphal (r.) und sein Stellvertreter Bernd Fassauer (Mitte) überreichten Peter Hellbusch für seine langjährige Arbeit ein Präsent.

Harpstedt - Peter Hellbusch gehörte zu den Gründungsmitgliedern, als die Fördergemeinschaft (FG) Koems im Flecken Harpstedt am 3. Oktober 1983 aus der Taufe gehoben wurde. Zu jener Zeit waren 18 Personen im Lämmerkoven erschienen, um die Fördergemeinschaft auf den Weg zu bringen. Hellbusch übernahm sogleich das Amt des ersten Kassenwartes. Nach einigen Jahren hatte er den Vorstandsposten aufgegeben, bis er dann im Jahr 2000 erneut in den Vorstand gewählt worden war. Dieses Mal übernahm er das Amt als stellvertretender Schriftführers und hatte es bis zur diesjährigen Jahreshauptversammlung am Mittwoch inne.

Und als Oberst der Bürgerschützen war er zudem ein wichtiges Bindeglied zwischen der Fördergemeinschaft und den Bürgerschützen. Für sein vielseitiges und zuverlässiges Engagement bedankte sich der Vorsitzende Klaus-Dieter Westphal bei ihm mit einem kleinen Präsent. Seine Nachfolge trat Martina Ganswindt an. Gleichzeitig wurden Bernd Fassauer als stellvertretender Vorsitzender und Klaus Corleis als stellvertretender Kassenwart im Amt bestätigt. „Es freut mich sehr, dass Martina Ganswindt das Amt übernimmt, somit kommen wir zusammen mit der ersten Schriftführerin Hanna Hegeler der Frauenquote im Vorstand immer näher“, sagte Westphal.

Insgesamt präsentierte sich die FG Koems bei ihrer Jahreshauptversammlung, die im Lämmerkoven zusammenkam, in bester Verfassung. Mit 288 Mitgliedern ist zwar die Gemeinschaft gut aufgestellt, dennoch appellierte der Vorsitzende, mehr für die Mitgliederwerbung zu tun. Der Zusammenhalt im Bestreben, das Koemsgelände mit samt seinen Gebäuden zu erhalten, sei ungebrochen gut, was auch das Engagement der Mitglieder belegt.

Vor allem die „RentnerBänd“ um Bernhard Wöbse zeigte sich wieder einmal besonders aktiv. Mehr als 1600 Stunden Arbeit kamen zusammen, als es zum Beispiel um den Neubau der Sanitäranlagen, Restaurierungsmaßnahmen und die Pflege des Grundstücks ging. Wöbse, der die Einsatzzahlen akribisch dokumentiert, zeigte sich stolz darauf, dass sich die Mitglieder in den vergangenen 30 Jahren in 50640 Arbeitsstunden für den Erhalt des Geländes eingesetzt hätten.

Doch damit nicht genug. Denn mit 12010 Besuchern war das Koemsgelände gut frequentiert. An 21 Führungen, die von Bernhard und Wilhelm Wöbse, Heinfried Sander, Heini Sudmann und Klaus-Dieter Westphal angeboten worden waren, nahmen 436 Gäste teil.

Allerdings wird sich zukünftig die FG nicht mehr um das Konzert am Himmelfahrtstag kümmern können, was nicht heißt, dass es nie mehr angeboten wird. Die „Harpstedter Prager“ selbst wollen das Konzert organisieren. Auch beim Catering ziehen sich die Burg- und Koemsfrauen zurück, da ihnen das Personal dazu fehlt. Stattdessen wird sich ein Imbissbetrieb aus Twistringen darum kümmern. Trotz allem wünscht sich der Vorsitzende auch weiterhin einen guten Besuch dieses Konzertes.

In diesem Jahr wird es zum letzten Mal eine Tombola am Himmelfahrtstag geben. Denn aufgrund des enormen Aufwands sehen sich auch dort die Frauen nicht mehr dazu in der Lage, den enormen Organisationsaufwand zu leisten.

jb

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