Schulübergreifende Kooperationstage: Ergebnispräsentation für die Eltern der dritten bis sechsten Klassen

„Paten“ nehmen ihre Aufgaben besonders gewissenhaft wahr

Stolz präsentieren hier Kinder an der Seite von Natalie Wohlers (r.) ihre „Zauberspiegel“. Foto: Bohlken

Harpstedt – Zwei Tage lang haben Dritt-, Viert-, Fünft- und Sechstklässler schulübergreifend gemeinsam in altersgemischten Gruppen an Projekten gearbeitet. Die „Kleinen“ genossen es, mal was an der „großen Schule“ machen zu dürfen. Die ältesten Kinder fanden es richtig toll, in die Verantwortung genommen zu werden. Viele wären gern „Paten“ geworden, aber davon wurden nur zwei je Gruppe benötigt; diese Aufgabe fiel durchweg Sechstklässlern zu.

„Die Kinder freuen sich immer riesig auf die Kooperationstage“, weiß Oberschullehrerin Frauke Gaede. Diesmal, am vergangenen Mittwoch und am Donnerstag, haben sich die beiden oberen Jahrgänge der Grund- und die beiden unteren der Oberschule Harpstedt des Themas „Märchen“ angenommen. „Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die Schönste im ganzen Land?“: Ein Bezug zu „Schneewittchen“ durfte natürlich nicht fehlen. Selbst kreierte Zauberspiegel entstanden. Hierfür verwendeten die Kinder alte, nicht mehr benötigte CDs, klebten sie auf Pappe und verzierten die Unikate nett mit Glitzer, Perlen, Sticker und weiteren Accessoires. Andere Basteleien lassen gleich auf den ersten Blick erkennen, dass sie sich an „Die Prinzessin auf der Erbse“ anlehnen. „Aus Smoothies ist außerdem mit blauer Lebensmittelfarbe ein giftig aussehender Trank entstanden – in Anspielung auf das Gift in dem Apfel, der in ,Schneewittchen’ vorkommt. Auch haben die Schüler bei den Grundschulkollegen eigene Märchen geschrieben. Zusätzlich gab es zwei kleine Sportprojekte, die nicht themenbezogen daher kamen. Da konnten sich die Mädchen und Jungen mal so richtig austoben“, erläuterte Frauke Gaede.

Aktiv eingebunden in die Organisation

Ferner sei eine Rallye zum Kennenlernen der Schule für die Mütter und Väter erarbeitet worden – aus Anlass der Präsentation der Projektergebnisse an diesem Freitag, 20. September, von 13 bis 15 Uhr in der Pausenhalle der Oberschule Harpstedt. Die Eltern der Dritt-, Viert-, Fünft- und Sechstklässler können sich dann selbst ein Bild von den „Früchten“ der Kooperationstage machen. Begleitend werden Kuchen, den Erziehungsberechtigte gespendet haben, sowie Kaffee und Würstchen zum Verkauf angeboten. An die breite Öffentlichkeit richtet sich die Veranstaltung bewusst nicht. „Wir haben an der Oberschule ja im Mai unseren Tag der offenen Tür gehabt“, sagt Frauke Gaede. „Einer pro Jahr ist, so glaube, angemessen.“

Eine Besonderheit der schulübergreifenden Kooperationstage: In jeder Gruppe arbeiteten Schüler aus dem dritten, vierten, fünften und sechsten Jahrgang mit. Die „Paten“ seien, so Gaede, aktiv in die Organisation eingebunden gewesen. „Sie haben ihre Aufgaben verantwortungsbewusst erledigt und sehr ernst genommen. Aufgaben, die wir Lehrkräfte vielleicht als Kleinigkeit wahrnehmen, die man aber nicht gering schätzen darf.“ Dazu gehörte das Feststellen der Anwesenheit anhand von Listen, das Verteilen und abschließende Wiedereinsammeln der Namensbuttons sowie – nach dem ersten Unterrichtsblock – das Zuweisen der Unterrichtsräume. „Die Paten haben Schülern erklärt, wo sie als Nächstes hinmüssen, wenn nicht jeder die entsprechenden Ansagen der Lehrer mitbekam“, so Gaede.  boh

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