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Wilhelm Haferkamp: „Parkraumbewirtschaftung täte Harpstedt gut“

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Von: Jürgen Bohlken

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Brötchenteiglinge wandern in den Ofen. Von links: Jennifer Bahrs, Assistentin der Geschäftsleitung, Filialleiterin Bianca Harries und Bäckermeister Wilhelm Haferkamp.
Brötchenteiglinge wandern in den Ofen. Von links: Jennifer Bahrs, Assistentin der Geschäftsleitung, Filialleiterin Bianca Harries und Bäckermeister Wilhelm Haferkamp. © Bohlken

Harpstedt – Die Umbauarbeiten an der Burgstraße 13 in Harpstedt standen unter einem enormen Zeitdruck, und bis zuletzt wurde fleißig geputzt, um den 49. Standort der Kette „Bäckermeister Haferkamp“ zur Eröffnung „wie geleckt“ aussehen zu lassen. An die Vergangenheit als „Uwe’s Café“ erinnert fast nichts mehr. Sehr stylish und mit etwa 60 Innensitzplätzen präsentiert sich die neueste aller Haferkamp-Filialen. Ein Café ist integriert.

Wert haben Bäckermeister Wilhelm Haferkamp senior und Jennifer Bahrs, Assistentin der Geschäftsleitung, auf einen barrierefreien Seiteneingang und ein Behinderten-WC gelegt. Die Leitung der Filiale – mit Öffnungszeiten auch an Sonnabenden und Sonntagen – obliegt Bianca Harries aus Schulenberg. Sechs Mitarbeiterinnen aus „Uwe’s Café“ hat Haferkamp übernommen.

Nicht mit leeren Händen kam Fleckenbürgermeister Stefan Wachhoder am Donnerstag zur Eröffnung. Er erwähnte einen der Gemeinde vorliegenden Antrag, der darauf zielt, an der Burgstraße das Parken mit Parkscheibe einzuführen. Wilhelm Haferkamp nickte zustimmend. Parkraumbewirtschaftung täte dem Flecken nach seiner Ansicht gut. In Harpstedt sieht er auch Handlungsbedarf, um Leerständen entgegenzuwirken. Die Parkzeiten müssten indes keineswegs stark limitiert werden; es wäre hinreichend, das Dauerparken zu unterbinden.

Mit 16 Bäckerlehre begonnen

Die rückwärtige Backstube von (vormals) „Uwe"s Café“ hat ausgedient. Brötchen backt Haferkamp gleichwohl fortlaufend frisch vor Ort. Dafür stehen direkt in der Filiale zwei große Produktionsöfen zur Verfügung. Die Teiglinge aus Delmenhorst müssen vor dem Backvorgang zunächst für 20 bis 30 Minuten in den Gärschrank. Fertigteigmischungen verwendet das mittelständische Unternehmen nicht.

„Wir produzieren in Delmenhorst alles zu 100 Prozent selbst. Zu unserer Belegschaft gehören neun Meister. Wir benötigen nämlich auch Mitarbeiter, die im technologischen Bereich etwas können“, sagt Haferkamp. Der 64-Jährige hatte mit 16 eine Bäckerlehre begonnen. Etwa mit 25 hielt er seinen Meisterbrief in den Händen. Die Haferkamp-Kette habe Corona gut überstanden, nicht zuletzt dank einer „vernünftigen Eigenkapitaldecke“.  

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