Tag der offenen Tür am 3. Mai

Essgarten stellt sich vor

101 spannende Pflanzen aus dem Essgarten stellt diese Broschüre vor.
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101 spannende Pflanzen aus dem Essgarten stellt diese Broschüre vor.

Barjenbruch - Er gilt weit über die Grenzen des Landkreises Oldenburg hinaus als Attraktion und findet in den Medien eine geradezu erstaunliche Aufmerksamkeit: Der auf Grundprinzipien der Permakultur (die Wortkreation bedeutet „permanent agriculture“, dauerhafte Landwirtschaft) fußende Essgarten von Heike und Frits Deemter in Barjenbruch in der Gemeinde Winkelsett beherbergt eine in der Bundesrepublik einzigartige Sammlung essbarer Pflanzen.

Großes ist dort im Werden begriffen: Für das kommende Jahr visieren die Deemters die Eröffnung eines Restaurants an, das „Zum Gierschbert“ heißen soll. Dort kommen dann Köstlichkeiten aus Produkten des Essgartens auf den Tisch. Vorab wollen allerrings noch einige planungs- und genehmigungsrechtliche Hürden überwunden

Restaurant soll „Zum

Gierschbert“ heißen

werden. Die kommunalen Entscheidungsträger zeigen sich kooperativ: Die Ausweisung eines Sondergebietes auf Bebauungs- und Flächennutzungsplan-Ebene haben Gemeinde und Samtgemeinde bereits angeschoben. Die Namensgebung für das Lokal geht auf einen Fernsehbeitrag zurück. Das Radio-Bremen-Magazin „buten un binnen“ hatte berichtet, dass Giersch regelmäßig auf der Speisekarte der Familie Deemter stehe. Daraufhin meldeten sich einige Gruppen an, um mal zu probieren, was sich aus dem vermeintlichen Unkraut Köstliches „zaubern“ lässt. Sie reagierten mit Staunen, Lob und Begeisterung auf die Kostproben. Wer noch nicht im Essgarten gewesen ist, bekommt nun eine besonders gute Gelegenheit für einen Rundgang durch die sehenswerte Anlage: Für kommenden Sonntag, 3. Mai, 11 bis 17 Uhr, laden die Deemters zu einem Tag der offenen Tür ein. Erwachsene zahlen fünf, Kinder drei Euro Eintritt. Im Preis inbegriffen sind jeweils ein Bärlauch-Snack, ein Getränk sowie ein Büchlein, das 101 spannende Pflanzen aus dem Essgarten in Wort und Bild porträtiert. Die zahlreichen stimmungsvollen Fotos hat Frits Deemter selbst geschossen – und dabei einen ausgezeichneten Blick fürs Motiv bewiesen.

Die Broschüre kann als Leitfaden und Orientierungshilfe dienen. Sie bietet eine ideale Grundlage, Pflanzen wie den Surenbaum, die borstige Taigawurzel, das Spaltkölbchen, die Blaugurke oder auch die Japanische Nusseibe näher kennenzulernen.

Nicht ohne Grund haben die Deemters den Tag der offenen Tür in den Frühling gelegt. Das sei nun einmal einfach die schönste Jahreszeit, den Essgarten zu erkunden, sagen sie.

boh

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