Freigetränk für jeden, der per Rad anreist

Offene Türen im Essgarten mit Orangerie

Erscheint demnächst im Ulmer Verlag: „Das Essgarten Kochbuch“ der Deemters.

Barjenbruch - Von Jürgen Bohlken. Für den Tag der offenen Tür im Essgarten in Barjenbruch an Himmelfahrt, 25. Mai, 14 bis 19 Uhr, hat sich Frits Deemter etwas Besonderes ausgedacht: „Jeder, der mit dem Fahrrad zu uns kommt, erhält ein Freigetränk“, verspricht er.

Frits Deemter und seine Frau Heike bitten generell darum, wenn möglich nicht mit dem Auto anzureisen, da sonst womöglich „ein Parkplatzproblem“ zu befürchten stünde.

Die Besucher werden nicht nur die inzwischen fertiggestelle gläserne „Orangerie“ als imposanten kulinarischen Mittelpunkt der Anlage begutachten können. Sie haben auch Gelegenheit, sich von der Vielfalt essbarer Pflanzen ein eigenes Bild zu machen. „Die sind im vorderen Teil des Essgartens überwiegend beschriftet. Das erleichtert das Erkunden auf eigene Faust“, erläutert Heike Deemter. Für eine kleine kulinarische Kostprobe werde voraussichtlich gesorgt.

Mehr davon gibt es demnächst zum Nachlesen und Nachkochen: „Das Essgarten Kochbuch“ der Deemters (ISBN 978-3-8001-0846-6) will der Ulmer Verlag am 22. Juni herausbringen. Der 144-seitige „Schmöker“ mit überraschenden Rezepten mit „Funkie, Magnolie & Co.“ soll für 19,90 Euro erhältlich sein und ist mit 70 Farbfotos reich illustriert.

Die „Orangerie“ findet bereits reichlich Resonanz. Das gilt insbesondere für die Tapa-Abende. Das Medien-Interesse am Essgarten ebbt indes nicht ab. Besonders viel Zeit für die Deemtersche Anlage nimmt sich ein Team, das für die Reihe „NaturNah“ im NDR-Fernsehen filmt. Ein Beitrag ist bereits vor längerer Zeit gelaufen. 

Darin tauchte der Barjenbrucher Essgarten aber nur als eines unter mehreren Beispielen auf. Dem Kamerateam und der Redakteurin hat es bei den Deemters so gut gefallen, dass nun ein weiterer Film im Werden begriffen ist. Dreharbeiten vom Winter und Frühjahr sind bereits „im Kasten“. Im Sommer rückt das Team erneut an – für voraussichtlich weitere acht bis neun Stunden.

Deemterscher Bärlauch in Pleusscher Wurst

Einen genauen Sendetermin gibt es noch nicht. Der Film soll nach Kenntnis der Deemters im Herbst ausgestrahlt werden. Er lege den Fokus auf die Entwicklung und die Abläufe vom Pflanzen bis zur Ernte und auf die in den einzelnen Jahreszeiten anfallenden Arbeiten. Für die „Orangerie“ habe sich das Drehteam aber ebenfalls interessiert. Und für die Weiterverarbeitung von Pflanzen aus dem Essgarten. So sei gefilmt worden, wie Bärlauch aus Barjenbruch in Hähnchenbratwurst des Klein Henstedter Hofes Pleus gelangt ist.

Was den Umgang mit den elektronischen Medien angeht, beherzigt Heike Deemter einen Ratschlag ihres Bruders Uwe Dörgeloh, der selbst beim ZDF arbeitet: „Wir haben immer genügend Kaffee im Haus – und hinreichend Verlängerungskabel!“ Die Leute, die für „NaturNah“ drehen, kämen womöglich noch aus einem weiteren Grund gern nach Barjenbruch, ahnen die Essgarten-Betreiber: „Wir bekochen sie immer ganz liebevoll.“

essgarten.de

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