Neues Gottesdienstformat erlebt am Sonntag in der Harpstedter Christuskirche eine Premiere

Ökumenisch und familiär für den Frieden

Der freche Puppenjunge Julius und „Schneckerich“ Friedrich begleiten die Besucher durch den Gottesdienst.
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Der freche Puppenjunge Julius und „Schneckerich“ Friedrich begleiten die Besucher durch den Gottesdienst.

Harpstedt – „Ökumenische Familienkirche“ heißt ein neues Gottesdienstformat, das am Sonntag, 8. November, 11 Uhr, in der Harpstedter Christuskirche seine Premiere erlebt. „Wie du mir, so ich dir?“ lautet dann das Thema. In dem ökumenischen Gottesdienst geht"s um Fragen wie diese: Wie reagiere ich, wenn mir einer blöd kommt? Oder: Wie kann ich mit Hässlichkeiten im Kindergarten, in der Schule oder am Arbeitsplatz besser umgehen? Der Gottesdienst greift das Thema der Ökumenischen FriedensDekade auf: Vom 8. bis 18. November sollen Aktionen und Predigten Kirchenmitglieder in ihrem Engagement für Frieden bestärken.

Der Gottesdienst in Harpstedt wird so gestaltet sein, dass er alle Generationen anspricht, damit ihn auch Kinder in den Bänken mit ihren Familien gut mitfeiern können. Optional ist er als Livestream auf dem Youtube-Kanal „Kirche Harpstedt“ zu erleben. So kann jeder, der sich keinem Corona-Infektionsrisiko aussetzen will, das Geschehen zu Hause in Echtzeit mitverfolgen. Wer lieber direkt vor Ort dabei ist, möge das Handy bereithalten, zumal die Chance bestehen  soll, Grußbotschaften per WhatsApp in den Gottesdienst zu schicken. In der Kirche gilt für alle Besucher über sechs Jahren Maskenpflicht.

Den Gottesdienst organisiert und gestaltet der von Pastorin Hanna Rucks initiierte ökumenische „Runde Tisch Familien“. Diese Gruppe, in der auch Birgit Hosselmann, Ilka Major, Tanja Hofmann, Astrid Kasch, Katja Hißnauer, Tina Cohrsen, Holly Ilchmann, Annika Dehne, Aleksandra Michalik, Lydia Uhlhorn und andere mitmischen, will die Familienarbeit in der katholischen und evangelischen Gemeinde Harpstedt aufleben lassen.

Ein erstes Produkt des „Runden Tisches“ ist laut Pastorin Rucks, „dass dieses Jahr ein weiterer Spielkreis aufgegangen ist, der sich in den Räumen der katholischen Kirchengemeinde trifft und sich als ökumenischer Spielkreis versteht“. Er werde zur Zeit von Lydia Uhlhorn und Aleksandra Michalik geleitet.

Eine weitere Mitstreiterin absolviere gerade eine Ausbildung, damit sie dann Malibu-Kurse für Mütter mit Babys im ersten Lebensjahr (ähnlich wie Delfi-Kurse) in der Trägerschaft der Evangelischen Erwachsenenbildung anbieten könne. „Die Familienkirche ist sozusagen die dritte ,Aktion’ dieser Gruppe, erläutert Hanna Rucks.

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