Karten noch zu haben

Yared Dibaba: Den Norden mag er besonders

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Einst in Falkenburg beheimatet: Moderator und Schauspieler Yared Dibaba.

Harpstedt - „Moin tosomen“ – der Name des plattdeutschen Programms, mit dem der NDR-Moderator und Schauspieler Yared Dibaba am Dienstag, 16. Mai, 19 Uhr, in der Harpstedter Christuskirche gastiert, geht auf eines seiner Bücher zurück. Darin vereint er Geschichten aus aller Welt und aus der Heimat mit Schilderungen ganz persönlicher Erlebnisse – oft mit einem Augenzwinkern und unwiderstehlich erzählt wegen der ganz eigenen Betrachtungsweise, die stets durchblitzt.

„Man merkt: Dibaba kann überall zu Hause sein, aber er liebt den Norden besonders“, schreibt die evangelische Gemeinde Harpstedt in der Ankündigung der Veranstaltung –  und vermutet einen Zusammenhang mit dem Lebenslauf des Plattdeutsch sprechenden Farbigen: Der gebürtige Äthiopier floh 1979 mit seiner Familie wegen des Bürgerkrieges in seiner Heimat nach Deutschland. In Falkenburg in der Gemeinde Ganderkesee fanden die Flüchtlinge eine Bleibe. Dort ging Yared Dibaba zur Schule. In dieser Zeit erlernte er auch die plattdeutsche Sprache. Nach dem Abitur in Delmenhorst (1990) und einer Ausbildung zum Groß- und Einzelhandelskaufmann absolvierte er die Schauspielschule im Bremer Kulturzentrum „Schlachthof“. Seinem Gastspiel in der Christuskirche werden der Gospelchor Harpstedt und der Jugendchor „Feelings“ zusätzlich etwas Lokalkolorit einhauchen. Sie bringen Extrakte aus dem Musical „Luther“ zu Gehör. In der Pause werden Christuskirchenwein und nichtalkoholische Getränke gereicht.

Eintrittskarten gibt es weiterhin für 18 Euro im Vorverkauf, und zwar im Kirchenbüro sowie bei Schreibwaren Beuke in Harpstedt oder auch in den Geschäftsstellen der Mediengruppe Kreiszeitung (LzO-Kunden bekommen ermäßigte Tickets in der LzO-Filiale Harpstedt). Wer die Karte an der Abendkasse kauft, zahlt 20 Euro pro Stück.

Überschüsse aus der Veranstaltung fließen in den Kapitalstock der Harpstedter Kirchenstiftung. 

eb

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