Oldenburgisch-Ostfriesischer Wasserverband will hohen Druck gewährleisten

Neue Hauptleitung am Wasserwerk

In einer nächtlichen Aktion tauschten die Mitarbeiter des OOWV die alte Wasserleitung gegen eine neue mit einem größeren Durchmesser aus. Foto: von reeken/VR

Harpstedt – Mission geglückt, meldet der Oldenburgisch-Ostfriesische Wasserverband (OOWV). Er hat am Wasserwerk Harpstedt eine Hauptversorgungsleitung ersetzen lassen. Die neue Trinkwasserleitung hat einen Durchmesser von 50 Zentimetern, heißt es in der Pressemitteilung. Sie ersetzt das in die Jahre gekommene Versorgungsrohr, dessen Querschnitt nur 40 Zentimeter betrug. Der neu installierte Zulauf hat eine Länge von 1,2 Kilometern, beginnt am Werksabgang in Harpstedt und zieht sich bis zur Straßenkreuzung Holzhausen.

„Die Maßnahme dient der Versorgungssicherheit der Bevölkerung im Rahmen der Daseinsvorsorge“, erläuterte Stefan Fauerbach, OOWV-Regionalleiter. „Ziel war, dem nachgelagerten Leitungsnetz auch bei hohen Abnahmen genügend Druck für die Trinkwasserversorgung zur Verfügung stellen zu können“, ergänzte er.

Für die Inbetriebnahme vor einer Woche wurde die neue Leitung mit dem Schieberkreuz, also dem bereits erneuerten Knotenpunkt bei der Straßenkreuzung Holzhausen, verbunden. Es hat einen vierfachen Abgang und verteilt so das Trinkwasser in die unterschiedlichen Richtungen des OOWV-Versorgungsgebiets. Den Zeitpunkt für die Arbeiten wählte der Verband sorgfältig aus: „Die Einbindung musste nachts erfolgen, da hierfür eine Unterbrechung der Trinkwasserversorgung nötig war. Wir wollten Einschränkungen für die Kunden vermeiden“, erklärte Wasserwerksleiter Hartwig Hillen.

Die Leitung versorgt die Städte Bassum und Twistringen im Landkreis Diepholz. Während der Erneuerungsarbeiten übernahm das Wasserwerk in Wildeshausen die Versorgung. Jörg Benkert, der Leiter der dortigen Betriebsstelle, begleitete die Maßnahme. „So etwas ist immer ein spannendes Erlebnis“, erzählte er. „Ich freue mich, dass alles so reibungslos verlaufen ist.“

Die Kosten für die Maßnahme belaufen sich auf etwa 450 000 Euro – „eine wichtige Investition in die Versorgungssicherheit der Region“, teilte der OOWV mit. Der Landkreis Diepholz wird überwiegend über das Harpstedter Wasserwerk versorgt. Dort werden in einer Tiefe von bis zu 160 Metern bis zu 2,6 Millionen Kubikmeter Grundwasser im Jahr gefördert. Der Verband betreibt 15 Wasserwerke und 46 Kläranlagen.

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