Neuapostolische Fusion mit Delmenhorst

Hintergründe des Bemühens um Kirchenverkauf

Steht weiterhin zum Verkauf: das ehemalige Gotteshaus der Neuapostolen in Harpstedt.

Harpstedt - Das Bemühen um einen Verkauf des Gotteshauses am Mühlenweg in Harpstedt hat die Neuapostolische Kirche Nord- und Ostdeutschland nun in einer Stellungnahme auf Nachfrage unserer Zeitung begründet. Jennifer Jendral, die für den Bereich Kommunikation zuständige Referentin, spricht von einer „Reaktion auf den demografischen Wandel“.

Viele junge Neuapostolen seien zwischenzeitlich aus Harpstedt weggezogen, um etwa eine Ausbildung oder ein Studium zu beginnen. Die sinkende Zahl der Gemeindeglieder schränke wiederum „die Möglichkeiten der Entwicklung eines aktiven Gemeindelebens“ ein. Lezteres bleibe aber gleichwohl weiterhin möglich. 

Dies werde durch die bereits vollzogene Zusammenlegung der Gemeinde Harpstedt mit der Gemeinde Delmenhorst gewährleistet. Jendral verweist in diesem Zusammenhang auf die lange zurückreichenden Bande: Viele Neuapostolen aus Harpstedt hätten noch immer einen persönlichen Bezug zur Gemeinde Delmenhorst, da ihre Gemeinde ursprünglich „aus eben dieser hervorgegangen ist“.

Die Neuapostolische Kirche vermarktet das ehemalige, 1984 erbaute Harpstedter Gotteshaus übrigens über ihr eigenes Maklerbüro – unter dem Slogan: „Realisieren Sie in einem ehemaligen Kirchengebäude Ihre Träume vom außergewöhnlichen Eigenheim!“. Das Inserat ist auch online einsehbar. Das Gebäude verfügt über etwa 217 Quadratmeter Nutzfläche. Es steht auf einem rund 715 Quadratmeter großen Grundstück. - eb/boh

Weitere Informationen zur Immobilie gibt es hier.

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