Netzbetreiber korrigiert Begründung

Das Ergebnis bleibt: TenneT darf die Leitung nicht bauen

Harpstedt/Landkreis - Das Ergebnis bleibt dasselbe: Die TenneT darf die 380-kV-Leitung Ganderkesee-St. Hülfe derzeit nicht bauen.

Allerdings musste Mathias Fischer, Pressesprecher des Netzbetreibers, jetzt einräumen, dass seine Aussage, wonach das Bundesverwaltungsgericht Leipzig ein Bauverbot ausgesprochen hat (wir berichteten am Sonnabend), nicht korrekt gewesen ist. 

Tatsächlich ist die Angelegenheit etwas komplexer: TenneT selbst hat gegenüber dem Bundesverwaltungsgericht zugesichert, nicht mit Baumaßnahmen zu beginnen. „Dies geschah aber vor dem Hintergrund der von mehreren Klägern eingereichten Eilanträge auf einstweiligen Rechtsschutz. Hätte TenneT diese Zusage nicht gegeben, so hätte das Gericht ein vorläufiges Bauverbot ausgesprochen, bis es zu einer Entscheidung über die Eilanträge kommt“, erläutert Fischer. 

Wie erwähnt: Am Ergebnis ändert das nichts. TenneT muss sich aktuell auf bauvorbereitende Maßnahmen beschränken. - boh

Rubriklistenbild: © dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema:

Einzelkritik: Pavlenkas bestes Spiel

Einzelkritik: Pavlenkas bestes Spiel

Er wiegt 131 Tonnen! Schwertransporter rutscht in Straßengraben

Er wiegt 131 Tonnen! Schwertransporter rutscht in Straßengraben

Kriegsszenen in Rio: Militär besetzt Favela

Kriegsszenen in Rio: Militär besetzt Favela

Werder zu fahrlässig im Abschluss

Werder zu fahrlässig im Abschluss

Meistgelesene Artikel

„Hejo, spann den Wagen an“ erklingt aus 1000 Kinderkehlen

„Hejo, spann den Wagen an“ erklingt aus 1000 Kinderkehlen

Unfall mit drei Schwerverletzten auf der A29

Unfall mit drei Schwerverletzten auf der A29

Schwerer Lkw-Unfall auf der A29 bei Wardenburg - kilometerlange Staus

Schwerer Lkw-Unfall auf der A29 bei Wardenburg - kilometerlange Staus

„Das wird für uns eine regelrechte Materialschlacht“

„Das wird für uns eine regelrechte Materialschlacht“

Kommentare