Netzbetreiber korrigiert Begründung

Das Ergebnis bleibt: TenneT darf die Leitung nicht bauen

Harpstedt/Landkreis - Das Ergebnis bleibt dasselbe: Die TenneT darf die 380-kV-Leitung Ganderkesee-St. Hülfe derzeit nicht bauen.

Allerdings musste Mathias Fischer, Pressesprecher des Netzbetreibers, jetzt einräumen, dass seine Aussage, wonach das Bundesverwaltungsgericht Leipzig ein Bauverbot ausgesprochen hat (wir berichteten am Sonnabend), nicht korrekt gewesen ist. 

Tatsächlich ist die Angelegenheit etwas komplexer: TenneT selbst hat gegenüber dem Bundesverwaltungsgericht zugesichert, nicht mit Baumaßnahmen zu beginnen. „Dies geschah aber vor dem Hintergrund der von mehreren Klägern eingereichten Eilanträge auf einstweiligen Rechtsschutz. Hätte TenneT diese Zusage nicht gegeben, so hätte das Gericht ein vorläufiges Bauverbot ausgesprochen, bis es zu einer Entscheidung über die Eilanträge kommt“, erläutert Fischer. 

Wie erwähnt: Am Ergebnis ändert das nichts. TenneT muss sich aktuell auf bauvorbereitende Maßnahmen beschränken. - boh

Rubriklistenbild: © dpa

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