Beim Ferienprogramm der Jugendpflege

„Minigolfanlage“ spontan selbstgebaut

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Sehen, Riechen, Schmecken, Probieren: Die Landfrauen zeigten den Kindern unter dem Programmpunkt „Kräuterdetektive“ viel Wissenswertes rund um Kräuterleckereien.

Harpstedt - Von Alina Pleuß. Die Ferien sind vorbei, die Schule hat wieder begonnen und was für die Kinder und Jugendlichen bleibt, sind die Erinnerungen an die vergangenen, actionreichen sechs Wochen.

Möglich gemacht hat es in Harpstedt das Sommerferienspaß-Programm des Samtgemeinde-Jugendrings in Kooperation mit der Jugendpflege. Eine Bilanz der Organisatoren.

„Mit 395 Teilnehmern sind wir knapp unter den 458 vom Vorjahr geblieben, aber das hat einen speziellen Grund“, erklärt Soziologe Markus Pieper von der Jugendpflege. Während der ersten zwei Ferienwochen waren mehrere Kinder und Jugendliche auf Freizeiten, wodurch sie in dem Zeitraum nicht am Ferienangebot teilnehmen konnten. 

29 Aktionen waren zu Beginn in dem Programm enthalten, von denen fünf jedoch ausgefallen sind. „An manchen Tagen hat das Wetter nicht mitgespielt oder die Teilnehmerzahl war zu gering“, erklärt Sozialpädagogin Annelen Voß. Trotzdem sei die Resonanz bei den Kindern und den Vereinen, die eine Vielzahl der Aktionen angeboten haben, sehr gut gewesen. „Wir versuchen jedes Jahr eine gute Mischung von bekannten und neuen Programmpunkten zu erstellen.“ 

Das Althergebrachte gäbe den Kindern eine Sicherheit, wie Pieper erklärt. Jedoch müsse man das Angebot auch frisch halten. Dafür sorgten in diesem Jahr die neuen Angebote wie die „Kräuterdetektive“ von den Landfrauen, das Schießsport-Angebot von der gleichnamigen Kameradschaft aus Harpstedt und einiges mehr.

Spaß steht im Vordergrund

„In erster Linie ist es das Wichtigste, dass die Kinder ihren Spaß haben, und das ist auch in diesem Jahr gelungen“, erläutert Voß. Einmal musste auch besonders improvisiert werden, erklären die beiden Organisatoren lachend. Bei dem Besuch des Minigolfplatzes in Harpstedt stellte man fest, dass dieser aufgrund der regnerischen Wetterlage noch nicht zu Ende restauriert worden war. 

Annelen Voß und Markus Pieper freuen sich über die tolle Resonanz zu dem Ferienspaßprogramm.

Kurzerhand bastelte sich die Truppe aus so allerlei Materialien einen eigenen Parcours auf einem Parkplatz. „Die Schläger und Bälle bekamen wir von der Minigolfanlage. Wir hatten so viel Spaß dabei, dass die zwei Stunden wie im Fluge vergingen“, erzählt Pieper.

Aber auch größere Aktionen wie die Fahrt in den Heidepark Soltau oder das Scheunenkino in Colnrade waren Highlights. „Für die Kinder ist es eben auch schön, mal rauszukommen“, ergänzt Voß. Ohne die unterstützenden Vereine und jugendlichen Betreuer sei dieses Angebot in der Form nicht ausführbar. Da sind sich die beiden Organisatoren sicher. Demnächst findet wieder ein Treffen des Samtgemeinde-Jugendrings statt, um Verbesserungen für das nächste Jahr sowie erste Pläne für das Herbstferienprogramm zu besprechen.

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