Weitere Deutsche sitzen im Inselstaat fest / Flughafen soll Donnerstag schließen

Mehrere Reaktionen auf Fidschi-Bericht

Rund 2 000 Kilometer liegen zwischen dem Inselstaat Fidschi und Neuseeland. SCREENSHOT: Google Maps

Harpstedt – Der Bericht über die Harpstedterin Elena Budzin, die derzeit im südpazifischen Inselstaat Fidschi festsitzt, hat mehrere Reaktionen aus ganz Deutschland hervorgerufen.

Zunächst meldete sich in der Redaktion ein Stuttgarter, dem es seinen Angaben nach am vergangenen Samstag gerade noch gelungen war, die Insel zu verlassen. Er merkte an, dass die Angaben über die Schließung des Honorarkonsulats im Artikel nicht ganz korrekt waren: Wie auf der Webseite der Institution zu lesen ist, ist diese seit Ende Januar und noch bis Ende dieser Woche regulär geschlossen.

Auch aus Moers am Niederrhein erreichte uns eine Reaktion auf den Artikel. Ein Mann suchte für seine derzeit auf Fidschi weilende Tochter nach einer Kontaktmöglichkeit zu anderen dort Festsitzenden. Dazu haben die Betroffenen bereits eine Facebook-Initiative gestartet. Die Gruppe „Deutsche auf Fiji gestrandet“ hat derzeit knapp 50 Mitglieder. Schließlich erkundigte sich eine Redakteurin der Tageszeitung „Volksstimme“ aus Oschersleben in Sachsen-Anhalt nach unseren Informationen zur Situation – eine Frau von dort komme ebenfalls nicht nach Hause.

Und wie ist nun die Lage im südpazifischen Inselstaat? Der Tageszeitung „The Fiji Times“ zufolge gibt es in dem Inselstaat derzeit fünf bestätigte Coronafälle. Der örtliche Radiosender „FBC News“ berichtet, dass in der Stadt Lautoka auf der Hauptinsel bereits seit einer Woche eine strikte Ausgangssperre herrsche. Zudem werde der Flughafen in der etwa 25 Kilometer entfernten Hauptstadt Nadi (auch: Navi) ab heute geschlossen. Dem Sender zufolge hat Fidschis Premierminister Voreqe Bainimarama erläutert, dass derzeit nach sicheren Möglichkeiten gesucht werde, ausländische Besucher nach Hause zu bringen. Dazu arbeite die Regierung eng mit den Botschaften zusammen.

In dieser Woche hatte auch das Auswärtige Amt angekündigt, die seit einiger Zeit laufenden Rückholaktionen für Urlauber unter anderem auf in Neuseeland Festsitzende zu erweitern.

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