Marius Kossmann aus Harpstedt hat Stammzellentransfusion hinter sich

Sein Herzenswunsch: Heiligabend zu Hause

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Daumen hoch! Die Stammzellentransplantation ist gut verlaufen.

Harpstedt - Schon vor der Stammzellentransplantation hatten die Ärzte keine Krebszellen mehr in seinem Knochenmark feststellen können. Inzwischen hat Marius Kossmann auch die letzte große Hürde auf dem Weg zur – wie der 20-Jährige hofft – vollständigen Heilung genommen.

Ein Fernsehteam interviewte den Harpstedter, bei dem vor Monaten eine Leukämieerkrankung diagnostiziert worden war, kurz nach der Transplantation. Am Donnerstag sendete das Regionalmagazin „RTL Nord“ den Beitrag. Da Marius Kossmann in Quarantäne bleiben muss, bis sich sein Immunsystem hinreichend erholt hat, trennte ihn eine dicke Scheibe vom Drehteam. Gleichwohl konnte er mit den Leuten vom Fernsehen kommunizieren. Die Transplantation sei gut verlaufen, sagte er. Nebenwirkungen verschwieg der 20-Jährige nicht. Zuvor, am Morgen, sei er etwas träge und müde gewesen; er habe sich auch kurz übergeben müssen. Während der Transfusion, die um 12 Uhr begann, habe er ein Kratzen im Hals und einen ekligen Geschmack im Mund verspürt, gehustet, und ihm sei ziemlich kalt gewesen. „Ansonsten war alles super.“

Zitiert wird zudem Prof. Bernd Hertenstein, der den Harpstedter ärztlich betreute. Die der Stammzellentransplantation vorausgegangene Chemotherapie sei der entscheidende Schritt gewesen, erläuterte der Mediziner. Die Transfusion selbst diene im Wesentlichen dazu, die zerstörte Blutbildung wieder zum Ausreifen zu bringen und dafür zu sorgen, dass sich der Patient erhole. Einen Herzenswunsch bringt Marius Kossmann am Ende des rund gut dreiminütigen TV-Beitrags zum Ausdruck: Heiligabend wolle er zu Hause in Harpstedt feiern.

Was er gefühlt habe, als er die Nachricht von dem auf ihn passenden Stammzellenspender erhielt? „Ich wär überwältigt und ziemlich überrascht. Man wartet immer darauf, dass man einen Spender findet. Und dann ist der Tag da. Ich hab gleich alle informiert, vor allem natürlich meine Familie“, so der Harpstedter auf diese Frage.

Wer den Film verpasst hat, kann ihn sich nachträglich online anschauen.

www.rtlnord.de/nachrichten/kampf-gegen-krebs.html

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