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Marius Kräkel steht an der Spitze des Schützenvereins Dünsen

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Marius Kräkel (4.v.r.) hat Uwe Lustig (3.v.r.) als Vorsitzender im Amt beerbt. Als zweiter Vorsitzender steht im Jürgen Beier (r.) zur Seite. Zählen kann er ebenso auf die Unterstützung von Hans-Jürgen Schmidt, Ute Schadwinkel, Dieter Bramkamp, Marina Pake und Petra Kräkel (v.l.).
Marius Kräkel (4.v.r.) hat Uwe Lustig (3.v.r.) als Vorsitzender im Amt beerbt. Als zweiter Vorsitzender steht im Jürgen Beier (r.) zur Seite. Zählen kann er ebenso auf die Unterstützung von Hans-Jürgen Schmidt, Ute Schadwinkel, Dieter Bramkamp, Marina Pake und Petra Kräkel (v.l.). © Rottmann

Dünsen – Marius Kräkel steht seit Freitagabend an der Spitze des Schützenvereins Dünsen. Während der Generalversammlung im Gemeindezentrum (Zufluchtskirche) wählten ihn die 46 anwesenden Mitglieder einstimmig als Nachfolger von Uwe Lustig, der nach eigener Ansicht lange genug Vorsitzender gewesen ist. Damit endete eine Ära, und eine neue beginnt.

Sichtlich gerührt richtete Lustig nach der Räumung seines „Schreibtischs“ einige Worte an die Schützenschwestern und -brüder: „Ich möchte mich bei euch allen für eure tolle Unterstützung und Hilfe während meiner Amtszeit bedanken. Ihr wart immer zur Stelle. Es war mir eine große Ehre und Freude, diesen Verein zwölf Jahre lang als erster Vorsitzender zu führen. Doch nun ist es an der Zeit, einem Jüngeren die Chance zu geben. Meinem Nachfolger Marius wünsche ich alles Gute bei seinen Amtsgeschäften.“ Einen großen Blumenstrauß überreichte der scheidende Vereinschef seiner Ehefrau Andrea, die ihm stets den Rücken freigehalten hatte, wenn es das Ehrenamt erforderte, Freizeit zu opfern.

Ich möchte den Schützenverein aus dem Coronaschlaf erwecken, soweit das die jeweils aktuellen Bestimmungen zulassen. 

Marius Kräkel

Mit großem Elan trat Uwe Lustigs Amtsnachfolger die Führungsaufgabe an: „Ich möchte den Schützenverein aus dem Coronaschlaf erwecken, soweit das die jeweils aktuellen Bestimmungen zulassen. Mein Ziel ist es, die Leute zu motivieren und die Gemeinschaft zu pflegen. Ich bin immer offen für Neues und hoffe für die Zukunft auf zahlreiche Veranstaltungen“, sagte Marius Kräkel. Dank zollte er seinem Vorgänger, der „dem Neuen“ angeboten hatte, ihm mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. In Anerkennung seines langjährigen Engagements als erster Vorsitzender überreichte der Vorstand Uwe Lustig einen Essensgutschein.

Über ihre Wiederwahl freuten sich die Ehrenratsmitglieder Heinz-Jürgen Greszik (Obmann), Uwe Kräkel (erster Beisitzer), Heike Bramkamp (zweite Beisitzerin), Herbert Borchers (erstes Ersatzmitglied) und Klaus Sontowski (zweites Ersatzmitglied). Für den ausscheidenden ersten Adjutanten Sven Helmts fand sich mit Erich Pleus ein in den Augen aller Anwesenden würdiger Nachfolger. Das „A-Team“, zuständig für den Schießnachwuchs, unterstützt nun zusätzlich Merle Schneider. Als zweiter Schießwart fungiert fortan Domenik Mester, als dritter Dennis Schadwinkel und als vierter Yves Nagel.

Bisheriger Vereinschef Uwe Lustig steigt auf der Dienstgradleiter zum Oberst auf

Seit 30 Jahren Mitglied (befördert zum Stabsschützen): Michaela Claußen, Oliver Gonnermann, Diana Melzig, Hartmut Post, Peter Wuttke.

Seit 20 Jahren Mitglied (befördert zum Hauptschützen): Petra Brinkmann, Julia-Maria Praß, Gaby Radolla, Melanie Schmidt, Jürgen Steenken.

Seit zehn Jahren Mitglied (befördert zum Oberschützen): Sebastian Wenke.

Außerdem befördert: Heinrich Dittmer-Hohnholz (jetzt Leutnant), Marius Kräkel (Hauptmann), Andre Wodtke, Sabrina Schneider, Philipp Karthäuser, Daniel Schadwinkel, Thorsten Thielsch (alle Feldwebel), Christian Hohnholz, Steffen Wenke (beide Unteroffizier), Daniela Rode-Krumdiek (Major) und der bisherige Vorsitzende Uwe Lustig (Oberst).

Für die erste Korporalschaft wählte die Versammlung Sabrina Schneider als stellvertretende Korporalschaftsführerin, für die zweite Christian Hohnholz als Stellvertreter des neu gewählten Andre Wodtke, für die dritte Steffen Wenke als Stellvertreter und für die vierte Philipp Karthäuser als Korporalschaftsführer.

Satzungsneufassung findet Zustimmung

Eine besondere Würdigung erfuhren Daniela Rode-Krumdiek und Heinrich Dittmer-Hohnholz. Beide hatten sich 30 Jahre lang in der Korporalschaftsführung verdient gemacht. Als Dankeschön erhielten sie je einen Essensgutschein.

Ein Antrag, der eine WhatsApp-Gruppe des Schützenvereins Dünsen zum Ziel hatte, ging einstimmig durch. Die Versammlung billigte ebenfalls einstimmig eine Satzungsneufassung und die Mitgliedsbeiträge, die in ihrer Höhe konstant bleiben.

Das Schützenfest in Dünsen will der Verein am 25. und 26. Juni feiern, sofern die Pandemielage das zulässt. Dann kommen auch Mitglieder für 25 und 40 Jahre Vereinstreue zu Ehren. Eine Metallschrottsammlung ist für den 23. April geplant.  aro

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