St. Marien Heiligenloh-Colnrade plant Bauvorhaben / Am Mittwoch Info-Veranstaltung

Gemeinderaum soll in die Kirche integriert werden

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Eine erste Planung für die Umgestaltungsmaßnahmen bekommen die Gemeindeglieder am Mittwoch während einer Informationsveranstaltung in der Colnrader Kirche erläutert.

Colnrade - In einem größeren Umfang in Umgestaltungsmaßnahmen in und an der Colnrader Kirche investieren will die evangelisch-lutherische St. Marien-Gemeinde Heiligenloh-Colnrade.

Allen voran fließen die Erlöse aus den Verkäufen des örtlichen Gemeinde- und des Pfarrhauses in das Projekt. „Das macht ungefähr die Hälfte der Mittel aus, die wir benötigen“, sagte Pastorin Dr. Marikje Smid heute auf Nachfrage dieser Zeitung. Geld gäben auch die Landeskirche und

Konstruktive Beiträge

sind erwünscht

der Kirchenkreis Syke-Hoya dazu.

Außerhalb des Gotteshauses soll ein separater Sanitärbereich realisiert wer- den. Das Kernstück des geplanten Maßnahmenpaketes ist aber ein neuer Gemeinderaum, der in der Kirche, und zwar im hinteren Bereich unter der Empore, geschaffen werden soll. Vorgesehen sind ferner ein barrierefreier Zugang und die Erneuerung der Heizung. „Die Empore möchten wir etwas erweitern. Wir können aber noch nicht sagen, um wie viele Meter. Uns schwebt außerdem eine mobile Glaswand als Abgrenzung des Gemeinderaums zum Kirchenraum vor. Wenn das Gotteshaus mal aus allen Nähten zu platzen droht, können wir die Elemente zur Seite schieben“, so Pastorin Smid.

Eine kleine Teeküche sei außerdem vorgesehen. „Wir haben aber, so glaube ich, bislang dafür keinen so glücklichen Standort gefunden. Das könnte ein Diskussionspunkt werden“, spielt die Geistliche auf eine Informationsveranstaltung an, die am Mittwoch, 17. Juni, um 19.30 Uhr in der Kirche St. Marien beginnt. Dazu sind alle Gemeindeglieder willkommen, die sich über das Bauvorhaben schlau machen oder eigene Anregungen dazu vorbringen möchten. Der Kirchenvorstand, der die Einzelheiten erläutert, wünscht sich eine gute Resonanz.

Konstruktive Beiträge sind ausdrücklich erwünscht. „Zum besseren Verständnis“ und „zur Anschauung“ werde der Kircheninnenraum umgeräumt, damit sich die Anwesenden ein besseres Bild von den angedachten Maßnahmen machen könnten, heißt es ergänzend in einer Pressemitteilung.

boh

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