Meisterkonzert mit Kircheis und Clemens

Maestro Güttler gibt sich erneut die Ehre

Geben ihr zweites Meisterkonzert in Harpstedts Christuskirche: Ludwig Güttler (l.) und Friedrich Kircheis. Diesmal gesellt sich zusätzlich Johann Clemens (nicht im Bild) hinzu. - Foto: Veranstalter
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Geben ihr zweites Meisterkonzert in Harpstedts Christuskirche: Ludwig Güttler (l.) und Friedrich Kircheis. Diesmal gesellt sich zusätzlich Johann Clemens (nicht im Bild) hinzu.

Harpstedt - Er gilt als ein Meister der klassischen Trompete, ist außerdem Dirigent, Gründer von gleich drei Orchestern, Musikwissenschaftler und Vorstandsvorsitzender der Gesellschaft zur Förderung der Frauenkirche Dresden, für deren Wiederaufbau er sich jahrelang intensiv einsetzte und voller Leidenschaft in aller Welt warb: Ludwig Güttler.

Am Sonnabend, 10. Februar, 17 Uhr, gastiert der hochkarätige Musiker abermals in der Harpstedter Christuskirche. Mit Friedrich Kircheis und Johann Clemens gibt er dann ein Meisterkonzert für Trompete und Orgel. Der Kartenvorverkauf läuft. Die evangelische Gemeinde Harpstedt kündigt Güttler, Kircheis und Clemens als „unschlagbares Trio“ an, als „Highlight für jede Kirche“. Der strahlende Klang des Blechblasinstrumentes verschmelze wunderbar mit den Tönen der Orgel – der „so wandelbaren Königin der Instrumente“.

Seit 38 Jahren konzertieren Trompeter Güttler und Organist Kircheis als kongeniales Duo. Den beiden Virtuosen von großem Format wird nachgesagt, sie seien wunderbar aufeinander eingespielt. Kircheis begleitet auch die von Güttler gegründeten Ensembles „Virtuosi Saxoniae“ und „Leipziger Bach-Collegium“ auf dem Cembalo. Schon vor einiger Zeit gesellte sich der junge Johann Clemens hinzu. Er ist Trompeter beim Leipziger Gewandhausorchester, dem Blechbläserensemble Ludwig Güttler und Solist bei den „Virtuosi Saxoniae“. Güttler steht indes für Brillanz im Ton, Nuancenreichtum und ein kraftvolles Trompetenspiel. Wenn er „Wie schön leuchtet der Morgenstern“ von G. A. Homilius spiele, „dann leuchtet der“, urteilte ein Feuilletonist im Ostholsteiner Anzeiger.

Das Publikum in der Christuskirche darf sich vor allem auf barocke Werke freuen – von Bach bis Buxtehude.

Einer der erfolgreichsten Virtuosen der Gegenwart

Als Solist auf Trompete und Corno da caccia zählt Güttler zu den erfolgreichsten Virtuosen der Gegenwart. Sein langjähriger musikalischer Partner Friedrich Kircheis wirkte bis 2005 als Kantor und Organist an der Diakonissenhauskirche in Dresden. Er trat und tritt zudem als Organist und Cembalist verschiedener Kammermusikvereinigungen in Erscheinung. Von 1975 bis 1982 war er Mitglied der Dresdner Kammersolisten. Vor Jahren konzertierte Kircheis schon einmal in der Harpstedter Christuskirche – und stahl Maestro Güttler dabei sogar ein bisschen die Show. Er spielte die Orgel förmlich in Grund und Boden. Eine klemmende Taste erforderte seinerzeit sogar eine unfreiwillige Pause.

Karten für das kommende Konzert gibt es für 35 Euro pro Stück in Harpstedt bei Schreibwaren Beuke und im evangelischen Kirchenbüro sowie außerdem in allen Geschäftsstellen der Mediengruppe Kreiszeitung – auch bei der Wildeshauser Zeitung (für Schüler und Studenten gibt es verbilligte Karten zum Preis von 20 Euro). An der Tageskasse, die ab 16 Uhr geöffnet sein wird, beträgt der Eintritt 37 Euro. 

eb/boh

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