Harpstedter Kinderschützenfest

Lukas Wolle holt zum dritten Mal Jahrgangsbesten-Trophäe

Die Jahrgangsbesten-Trophäen errangen Noah Harnisch, Fiona Wachholder, Lukas Wolle und Jule Ranke (v.l.). Der Jugendpokal ging an Phillip Beutan (rechts). Hinten, von rechts: Oberst Rolf Ranke sowie die beiden stellvertretenden Fleckenbürgermeister Stefan Wachholder und Horst Hackfeld. - Fotos: Bohlken

Harpstedt- „Glückwunsch, Engelchen“, hauchte der stellvertretende Fleckenbürgermeister Stefan Wachholder am Pfingstmontagabend auf dem Krönungsplatz seiner Tochter Fiona (I. Rott) ins Ohr, die auf dem Harpstedter Kinderschützenfest in der Altersgruppe der Zehn- und Elfjährigen die Jahrgangsbesten-Trophäe errungen hatte – unter 26 Anwärtern.

Die Entscheidung fiel zwischen zwei verbliebenen Kontrahentinnen im ersten Umschießen. Nur drei Anwärter gab es im Jahrgangsbesten-Schießen der Acht- und Neunjährigen. Hier ging die Trophäe an Noah Harnisch (II. Rott), den Neffen des „abdankenden“ Bürgerschützenkönigs Eike Harnisch. Bei den Zwölf- und 13-Jährigen verglichen sich 18 Anwärter. Drei kamen ins Stechen. Im zweiten Umschießen obsiegte Lukas Wolle (III. Rott) knapp über Lasse Niemann (IV.). Letzterer wiederum stand als Prinzgemahl der bisherigen Kinderschützenkönigin Kim Decker zur Seite und hätte es diesmal im Königsschießen als Zweiter beinahe auf den Thron geschafft.

Großes hatten freiwillige Helferinnen und Helfer wieder bei der Koems-Schießhalle auf die Beine gestellt: Das Spieleprogramm mobilisierte in diesem Jahr 381 Mädchen und Jungen.

Lukas Wolle gewann indes bereits zum dritten Mal eine Jahrgangsbesten-Trophäe. Bei den 14- und 15-Jährigen siegte diesmal Jule Ranke (III. Rott) unter acht Anwärtern. Außer ihr war auch Marvin Buhlrich ins Umschießen gekommen; der trat dort aber nicht mehr an. Wohl aufgrund von „Nervenflattern“, vermutete Stefan Wachholder. Den Jugendpokal verlieh Oberst Rolf Ranke im weiteren Verlauf Phillip Beutan (IV. Rott), der im Umschießen Torben Wagenknecht (II. Rott) bezwungen hatte.

381 Kinder amüsierten sich den Nachmittag über auf dem Spiele-Parcours bei der Koems-Schießhalle. Das Klettern und Schnappen nach Würstchen, der Schminkstand, Stockbrot backen oder auch das Balancieren auf der „Slackline“ standen hoch im Kurs. Das als Neuerung eingeführte „Schießkino“ in der Saalstube lockte nicht die Massen, aber einige Mädchen und Jungen fanden gleichwohl Gefallen am „Ballern“ mit dem Lichtpunktgewehr auf bewegliche virtuelle Ziele wie Bälle oder andere Gegenstände. Rund 50 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer verhalfen dem Kinderschützenfest mit ihrem Engagement zum Erfolg.

bo

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