Lüül folgt auf Chuck Plaisance

Chuck Plaisance

Harpstedt – Joe Cocker († 2014) hat von Kritikern bescheinigt bekommen, durch seine unverwechselbare Interpretationen mache er Songs anderer Künstler zu seinen eigenen. 

So ähnlich verhält es sich mit Chuck Plaisance. Schon mehrfach stand der seit 2006 in Deutschland lebende Künstler aus New Orleans, der sein Publikum mit seiner „Mordsröhre“ verzückt, im „Liberty’s“ in Harpstedt auf der Bühne. Morgen, Donnerstag, 20 Uhr, gibt er dort ein weiteres Konzert bei freiem Eintritt – zusammen mit Regina Mudrich (Geige), Martin Zemke (Bass) und Martin Olding (Gitarre).

Ob er nun „Father to son“ von Cat Stevens, „Wish you were here“ von Pink Floyd oder Kultiges von Johnny Cash singt – stets drückt er den Tracks seinen eigenen Stempel drauf. Wie sehr ihn das Singen körperlich anstrengt, bleibt dem Publikum zumeist nicht verborgen. Für gewöhnlich rinnen dem „stimmlichen Orkan“ mehr als nur ein paar Schweißtropfen übers Gesicht. Wie es die „Kultur am Donnerstag“-Fans kennen, geht im Verlauf des Konzerts der Hut rum. Jeder Besucher kann dann selbst entscheiden, was ihm der Musikgenuss persönlich wert ist.

Gebürtig aus Berlin: Lüül

• Am Donnerstag, 4. April, 20 Uhr, folgt ein weiteres Konzert: Dann gibt sich Sänger, Gitarrist und Songschreiber Lüül im „Liberty's“ die Ehre. Lutz Graf-Ulbrich, so sein bürgerlicher Name, musiziert seit Jahrzehnten. Viel Beachtung fand 1996 sein drittes Soloalbum „Mond von Moabit“, das sich mit dem Leben in seinem Moabiter Mietshaus befasste. Es zeugte von einem gereiften Liedermacher, der feinsinnig die Macken von Mitmenschen persiflierte. Lüül bewarb die Platte live mit der eigens formierten „5 Sterne Combo“.  

boh

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