„Löwen“ und „Krokodile“ genießen Aufenthalt im Freizeitheim der Schilling-Stiftung

Walddetektive nehmen die Natur unter die Lupe

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Die Ausreisegruppe genoss die naturnahe Umgebung des Freizeitheims.

Klein Amerika - Der Nachtisch, den die vier- bis sechsjährigen „Löwen“ und „Krokodile“ des DRK-Kindergartens Harpstedt, die Erzieherinnen Heidrun Schumacher, Karin Böse, Maike Lindloge und Nadine Gans-Schrader sowie Jahrespraktikantin Annika Schäfers am Donnerstag nach leckeren Fischstäbchen mit Kartoffelpüree und Gemüse aufgetischt bekamen, hätte direkt aus Großmütters Küche stammen können. Das Dessert bekam daher mit einem Augenzwinkern den Namen „Oma-Erinnerungspudding“ verpasst.

Doch nicht nur das Essen haben die kleinen und großen Ausreiseteilnehmer genossen, sondern auch das Ambiente des Freizeitheims der Eduard-Schilling-Stiftung in Klein Amerika, die naturnahe Umgebung und das Programm. „Dieses alte Jagdhaus, in dem wir untergebracht sind, hat ja wirklich Stil“, verhehlte Heidrun Schumacher nicht. „Es gefällt uns sehr gut“, fasste Tjerk (6) indes sein Urteil in kurze, schlichte Worte.

Am Donnerstagvormittag hatte die Gruppe ihr Ziel mit dem Bus erreicht. Die Buskosten übernahm der Friseursalon „SchneidBar“ von Alexandra Kröcher. Beim Bauen von Höhlen, der Erkundung der näheren Umgebung und Spaß an einem „geknoteten“ Seilgarten-Element verging die Zeit wie im Fluge. „Wir haben auch einen Forscherrucksack mit. Darin befinden sich Insektenhäuser, Lupen und Ferngläser“, erläuterte Heidrun Schumacher. Das Equipment diente den Kindern gestern dazu, als „Walddetektive“ die örtliche Flora und Fauna zu erforschen. Außerdem begab sich die Gruppe auf die Suche nach einem vergrabenen „Schatz“. An Bäumen prangten Briefe mit kleinen Aufgaben. „Da sollen sich Kinder beispielsweise die Augen verbinden und von anderen führen lassen – zu einem Baum, den es dann zu ertasten gilt“, so Schumacher, die bei der Organisation der Schatzsuche auf die Unterstützung der Jahrespraktikantin zählen konnte. „An anderer Stelle sollen alle ganz leise sein und auf Geräusche im Wald achten.“ Gestern Nachmittag war das Abenteuer Ausreise schon wieder Geschichte. Was bleibt, sind schöne Erinnerungen.

boh

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