Ausgefahrene Ränder bleiben ein Problem

Liberale regen Tempo 30-Limit für den Groß-Ippener-Weg an

Gerfried Holthusen (2.v.r.) erläuterte Franz Robert Czieslik, Florian Fender, Lara-Christin Groen, Torsten Pleus, Horst Bokelmann, Uwe Decker und Christoph Hartlage (v.l.) die Problematik auf dem Groß-Ippener-Weg – und den Zusammenhang mit der Sandabfuhr.
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Gerfried Holthusen (2.v.r.) erläuterte Franz Robert Czieslik, Florian Fender, Lara-Christin Groen, Torsten Pleus, Horst Bokelmann, Uwe Decker und Christoph Hartlage (v.l.) die Problematik auf dem Groß-Ippener-Weg – und den Zusammenhang mit der Sandabfuhr.

Kirchseelte/Harpstedt – Die Sandabfuhr vorbei an Feuerwehrhaus, Kindergarten „Kasperburg“ und Dorfgemeinschaftshaus trägt zum schlechten Zustand des Groß-Ippener-Weges in Kirchseelte bei. Vor allem die ausgefahrenen Randbereiche bleiben ein Problem. Davon konnten sich die von der Samtgemeinde-FDP nominierten Kandidierenden zur Kommunalwahl während eines Ortstermins selbst überzeugen.

FDP-Ratsherr Gerfried Holthusen beschrieb ihnen die Problematik. Die Liberalen fragen sich, ob vielleicht eine Tempo 30-Begrenzung dazu beitragen könnte, den Groß-Ippener-Weg vor einem zu starken Ausfahren der Straßenränder zu bewahren. Zur Sprache kam ebenso das hohe Verkehrsaufkommen bei Sperrungen der A1, das eine Überbeanspruchung der Straße als Ausweichstrecke zur Folge hat. Für solche Belastungen sei diese Gemeindeverbindungsstraße nicht ausgelegt, hieß es. Die Unterhaltung obliegt der Samtgemeinde Harpstedt als Baulastträgerin.

„Ein ebenfalls großes Problem stellt die Straßenverunreinigung bei Regenwetter durch die Sandlaster dar. Fußgänger oder Radfahrer können diese Strecke nicht benutzen, wenn Matsch und Dreck von den vorbeifahrenden Lkw hochgeschleudert werden, ein Ausweichen nicht gegeben ist und die Gefahr von Stürzen besteht“, geben die Kandidaten der FDP zu bedenken.

„Sozialamt vollständig vor Ort erhalten“

Am Rande diskutierten sie auch über die vom Samtgemeinderat mehrheitlich beschlossene Abgabe der Sozialamtsaufgaben an den Landkreis.

Die kreisseitige „Antwort“ kam während der jüngsten Kreistagssitzung: Die auf den Weg gebrachte, aber noch nicht beschlossene Heranziehungssatzung würde die Samtgemeinde zwingen, zumindest die Leistungssachbearbeitung für die Bereiche Sozialgesetzbuch XII und Asylbewerberleistungsgesetz weiterhin „vor Ort“ – in Harpstedt – gegen eine Kostenerstattung zu bewerkstelligen.

Die FDP vertritt einen klaren Standpunkt: Ihre Kandidierenden, die Ratsmandate anstreben, sprechen sich einmütig dafür aus, das Sozialamt vollumfänglich in Harpstedt zu erhalten. Es müsse weiterhin für die Bürgerinnen und Bürger der Samtgemeinde vor Ort sein. „Der Samtgemeindebürgermeister, CDU und HBL sollten ihr Votum überdenken und für eine Rücknahme des Ratsbeschlusses sorgen“, bekräftigen die Liberalen.

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