Konstituierende Sitzung mit Bürgermeisterwahl

Lehmkuhl: „Wir treten als Team Prinzhöfte an“

Nicht ganz vollzählig war der Prinzhöfter Rat am Donnerstag während der konstituierenden Sitzung. Johann Brinkmann fehlte entschuldigt. Von links: Werner Lange, Thomas Hacke, Hans-Hermann Lehmkuhl, die beiden Grünen Regina Huntemann und Myriam Kentrup sowie Karsten Beckmann, Jan Thöle und Jens Bultmeyer. Drei „Neue“ haben den Sprung ins Kommunalparlament geschafft, und zwar Kentrup, Beckmann und Thöle.
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Nicht ganz vollzählig war der Prinzhöfter Rat am Donnerstag während der konstituierenden Sitzung. Johann Brinkmann fehlte entschuldigt. Von links: Werner Lange, Thomas Hacke, Hans-Hermann Lehmkuhl, die beiden Grünen Regina Huntemann und Myriam Kentrup sowie Karsten Beckmann, Jan Thöle und Jens Bultmeyer. Drei „Neue“ haben den Sprung ins Kommunalparlament geschafft, und zwar Kentrup, Beckmann und Thöle.

Prinzhöfte/Horstedt – Der am 12. September gewählte Rat der Gemeinde Prinzhöfte hat sich am Donnerstagabend in der Horstedter Schützenhalle konstituiert. Die Wahl des Bürgermeisters und seiner Stellvertreter brachte im Ergebnis keine Überraschungen mit sich. Durchaus überraschend aber war der Wahlverlauf.

Zu den Mandatsträgern zählen auch drei, die dem Prinzhöfter Rat erstmals angehören, und zwar Myriam Kentrup (Bündnis 90/Die Grünen), Karsten Beckmann (Wählergemeinschaft Prinzhöfte, WGP) sowie Jan Thöle (WGP). Der Rat tagte nicht ganz vollzählig. Johann Brinkmann (WGP) fehlte entschuldigt.

„Eigentlich habe ich nichts zu berichten“, verkündete Hans-Hermann Lehmkuhl unter dem Tagesordnungspunkt „Bericht des bisherigen Bürgermeisters“. Das verwunderte nicht. Die letzte Ratssitzung lag nur vier Wochen zurück (erstmals waren Ehrungen und Verabschiedungen noch in der letzten Sitzung des alten und nicht in der ersten des neuen Rates vorgenommen worden).

Überraschender Wahlverlauf

Nachdem die Ratsmitglieder jeweils einstimmig auf einen Verwaltungsausschuss sowie die Bildung von Fraktionen und Gruppen verzichtet hatten, schien die Wahl des neuen Bürgermeisters und der Stellvertreter nur noch eine Formsache zu sein. Immerhin standen die bisherigen Amtsinhaber wieder zur Wahl. Doch schon als es um den Bürgermeister ging, grätschte Regina Huntemann dazwischen. „Ich schlage Thomas Hacke vor“, bekundete die Grünen-Ratsfrau und begründete ihren Vorschlag ausführlich. Doch der Nominierte wollte gar nicht – und lehnte eine Kandidatur für dieses Amt ab. Der Rat wählte Hans-Heinrich Lehmkuhl wieder zum Bürgermeister. Der bedankte sich für die „konstruktive Zusammenarbeit der letzten Jahre trotz aller Kontroversen“ und münzte einen aus Harpstedt vernommenen Leitsatz auf Prinzhöfte um: „Wir treten als Team Prinzhöfte an“, betonte Lehmkuhl mit breitem Grinsen in Richtung des anwesenden Samtgemeindebürgermeisters Yves Nagel.

Fachlicher Rat war gefragt

Dessen fachlicher Rat und vor allem der des Ersten Samtgemeinderates Ingo Fichter waren dann im Verlauf der Stellvertreterwahl gefordert. Mit Thomas Hacke, Werner Lange und Regina Huntemann standen plötzlich drei Kandidaten für zwei Bürgermeister-Stellvertreterposten zur Verfügung. In insgesamt drei schriftlichen Wahlgängen setzten sich die bisherigen Amtsinhaber Thomas Hacke und Werner Lange durch.

Einige Formalien folgten. Der Rat verzichtete auf Fachausschüsse. Werner Lange wurde zum Verwaltungsvertreter berufen. Auf einen Gemeindedirektor wird weiterhin verzichtet. Heißt: Prinzhöfte fährt – wie gehabt – eingleisig; der Bürgermeister erledigt auch die laufenden Verwaltungsgeschäfte. Zum Ende der Sitzung regte Hans-Hermann Lehmkuhl die Aktualisierung der Homepage an.

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