Schwerer Verkehrsunfall 

Schwerer Unfall auf der A1: Lastwagen fährt in Stauende 

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Harpstedt  - Zu einem schweren Verkehrsunfall mit vier Sattelzügen ist es am Donnerstagmorgen gegen 9 Uhr auf der Autobahn 1 bei Harpstedt gekommen. Ein Lastwagenfahrer hatte das Stauende übersehen und fuhr ungebremst auf einen stehenden Sattelzug auf. Die A1 wurde voll gesperrt. 

Wie die Polizei mitteilt, fuhren vier beteiligte Sattelzüge hintereinander auf dem Hauptfahrstreifen der Autobahn. Aufgrund der eingerichteten Großbaustelle ab dem Dreieck kam es zu einem Stau.

Einer 34 Jahre alter Sattelzugführer übersah das Stauende in der Höhe der Gemeinde Harpstedt und fuhr mit seinem Gespann nahezu ungebremst auf den vor ihm stehenden Sattelzug auf. Der Fahrer erlitt durch den Aufprall leichte Verletzungen und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Die Schäden an seinem Gespann schätzt die Polizei auf 60.000 Euro.

Der vor ihm stehende Lkw eines 51-jährigen Mannes wurde durch die Wucht des Aufpralls auf einen weiteren Sattelzug aufgeschoben. Der Fahrer wurde ebenfalls leicht verletzt und in ein Krankenhaus transportiert. Die Schäden an seinem Sattelzug werden auf 60.000 Euro geschätzt.

Der dritte beteiligte Sattelzug wurde auch noch auf den vor ihm stehenden Sattelzug geschoben. Der Fahrzeugführer, ein 27-jähriger Mann, blieb unverletzt. Der Schaden an seinem Gespann beläuft sich nach Schätzungen der Polizei auf rund 50.000 Euro.

Der letzte beteiligte Sattelzug wurde durch den Aufprall nur noch am Auflieger beschädigt. Die Schadenshöhe beträgt etwa 5.000 Euro, heißt es. Der 30-jährige Mann blieb unverletzt.

Im Verlauf der Unfallaufnahme stellte die Autobahnpolizei fest, dass der Wagen einer 41-jährigen Frau durch Trümmerteile beschädigt wurde. Sie befand sich mit ihrem Auto zum Zeitpukt des Aufpralls neben den kolliderenden Lastwagen.

Unfall auf der A1: Lastwagen rast in Stauende 

Die Fahrbahn in Richtung Hamburg war durch die ineinander geschobenen Lastwagen komplett blockiert und durch Betriebsstoffe verunreinigt. Aufgrund der Bergungs- und Säuberungsmaßnahmen wurde die Autobahn 1 ab der Anschlussstelle Wildeshausen-Nord vorübergehend voll gesperrt. Diese Arbeiten werden sich nach Schätzungen der Polizei bis in den Nachmittag erstrecken.

Die Autobahnpolizei Ahlhorn bittet um eine weiträumige Umfahrung des Gebiets unter Nutzung der Autobahnen 29 und 28.

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