Brigitte Alvarado, Heidemarie Gniesmer und Doris Weinert stellen 52 Gemälde im Hotel „Zur Wasserburg“ aus

„Kunst muss nichts – und muss auch nicht zum Sofa passen“

Sie mögen die Aquarelltechnik besonders, sind miteinander befreundet und malen realistisch: Brigitte Alvarado, Heidemarie Gniesmer und Doris Weinert (von links) zeigen einen Querschnitt ihres kreativen Schaffens im Hotel „Zur Wasserburg“. Foto: Grohe

Harpstedt – Frisch renoviert präsentiert sich der Kaminraum des Harpstedter Hotels und Restaurants „Zur Wasserburg“. Wenngleich das Geschäft nach dem langen Lockdown dort – wie insgesamt in der Gastronomie – eher schleppend wieder anläuft und pandemiebedingte Hygiene- und Abstandsregeln gelten, kehrt nach und nach Normalität zurück. Auch „neue Kunst“ hat inzwischen Einzug gehalten. Eine Vernissage darf es allerdings wegen Corona aktuell nicht geben.

Die mittlerweile 80. Bilderausstellung von Künstlern aus der Region im Hotel „Zur Wasserburg“ gestalten drei Bremer Künstlerinnen gemeinsam, die miteinander befreundet sind: 52 Gemälde von Brigitte Alvarado, Heidemarie Gniesmer und Doris Weinert können Interessierte dort noch bis zum 29. Juni während der Öffnungszeiten bewundern. Wer sich zunächst einen Überblick über die Arbeiten verschaffen will, kann die Werke online auf der Website des Hotels betrachten.

Brigitte Alvarado, Heidemarie Gniesmer und Doris Weinert teilen seit vielen Jahren ihre große Leidenschaft für die Malerei. In verschiedenen Kursen haben sie Grundtechniken des Malens und Zeichnens erlernt. Aus den Lehrgängen zogen sie obendrein wertvolle Impulse für das eigene Hobby. Jede von ihnen hat sich in ihrer künstlerischen Arbeit spür- und sichtbar weiterentwickelt. Seit vielen Jahren stellen die Künstlerinnen ihre Bilder aus. Die aktuelle Werkschau in Harpstedt lässt sich als Querschnitt ihres bisherigen Schaffens verstehen. Die Bremerinnen fühlen sich der realistischen Malerei verbunden. Klassische Motive aus der Natur, Landschaften, Blumen, aber auch Stillleben zählen zu den vorherrschenden, wiederkehrenden Themen.

Die Aquarellmalerei schätzen die drei Damen aus Bremen besonders; sie ist die beliebteste Technik ihrer kreativen Arbeit, lassen sich damit doch ausgesprochen spannende Variationen von Wasser, Farbe, Licht und Schatten erzeugen. „Fantasievoll und ausdrucksstark sind aber auch die Abstraktionen, in denen die Malerinnen mit Formen, Farben, Linien und Flächen spielen“, urteilt Gastronom Michael Grohe vom Hotel „Zur Wasserburg“. Den Malerinnen aus Bremen bescheinigt er „vielseitige technische Fähigkeiten“ in der Kunst.

Das eigene Ding machen, quer denken, frei im Kopf sein – diese Haltung hat die Freundinnen nach eigenem Bekunden immer wieder zu Bildkompositionen inspiriert und ihre Kreativität beflügelt. Ihre Botschaft formulieren sie so: „Kunst ist das, was sich im Kopf abspielt. Sie lässt sich nicht in Rahmen stecken oder zähmen; sie muss nichts – und muss auch nicht zum Sofa passen.“

Weitere Infos online:

www.zur-wasserburg.de

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