Übung macht den Meister: Zwölf Kinder kämpfen mit der Balance – und freuen sich über Erfolgserlebnisse

Künstlich erzeugter Wellengang krönt Windsurfing-Kurs

„Anstrengend, aber cool“: So oder ähnlich lautete das Urteil der Ferienspaßkinder über den zweitägigen Windsurfing-Kurs auf der Großen Höhe.
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„Anstrengend, aber cool“: So oder ähnlich lautete das Urteil der Ferienspaßkinder über den zweitägigen Windsurfing-Kurs auf der Großen Höhe.

Harpstedt/Große Höhe – Zwölf Mädchen und Jungen im Alter von neun bis zwölf Jahren sind in einem zweitägigen Surf-Schnupperkurs im Rahmen des Sommerferienspaßprogramms von Jugendpflege Harpstedt und Samtgemeindejugendring voll auf ihre Kosten gekommen. Mitglieder des Windsurfing Clubs Delmenhorst begrüßten sie beim Baggersee auf der Großen Höhe.

Bevor es ins Wasser ging, stand theoretisches und praktisches Grundwissen auf dem Programm. Zunächst stellten sich die Kiddies ohne Segel aufs Brett, um ein Gefühl für die Balance zu bekommen. Eine Trockenübung auf dem Rasen folgte – diesmal allerdings mit Segel. Im Anschluss hieß es: „Ab ins Wasser!“ Dass aller Anfang schwer ist, blieb den Kindern nicht verborgen. Zunächst plumpsten sie bei „Paddelversuchen“ noch ins Nass. Da alle sehr motiviert zur Sache gingen, klappte es getreu dem Motto „Übung macht den Meister“ immer besser, sich auf dem Brett zu halten. Schließlich konnte das Segel auch „auf See“ zum Einsatz kommen.

Drei der Kinder nahmen bereits zum zweiten oder sogar dritten Mal an einem solchen Kurs teil; alle anderen erlebten den Ferienspaß als Windsurfing-Debütanten. So auch Louisa (10), die den Bogen am Ende ganz gut raus hatte. Jette (10) fand eher Gefallen am „Paddelboarding“, während für Alexander (9) der Genuss im Fokus stand, sich mit dem Wind gleiten zu lassen und dabei Wellen zu erzeugen. Der zehnjährige Bennet fand sowohl am Wellenreiten als auch am Paddeln Gefallen. „Erstaunlich, wie schnell die Kinder alles begreifen und umsetzen können“, urteilte Gabi Ohlendorf aus dem Beirat des Windsurfing Clubs. Zu den weiteren Helfern zählten Andrea Sorgenfrei und ihr Sohn Fynn, Silke Wöbse-Dräger, Jessica Rohrsen sowie Jugendleiter Gregor Kappel.

Kinder, die keine eigenen Anzüge besaßen, wurden mit Leihanzügen ausgestattet. Der Wochenendkurs währte an beiden Tagen jeweils sechs Stunden. Zwischendurch stärkten sich die Surfer „in spe“ mit Bratwurst vom Grill. Zehn Helfer des DLRG überwachten das Geschehen auf dem Wasser. Bei Bedarf wären sie umgehend mit ihrem Motorboot zur Stelle gewesen. Sie mussten aber nicht einschreiten. Die Verantwortlichen vom Windsurfing Club hatten alles im Griff. Für einen zusätzlichen Kick sorgte das Boot, das ein wenig Wellengang verursachte. Die Kinder empfanden das als echtes Highlight.

Nach Ende des Ferienspaßes dürfte der eine oder andere wohl ausgepowert aufs Sofa gefallen sein, um nur noch zu „chillen“, denn die zwei Tage hatten den Kindern zwar tolle Momente bereitet, waren aber auch anstrengend gewesen.

Der Baggersee wird bereits seit 37 Jahren vom Windsurfing Club Delmenhorst gepachtet; er hat einen Durchmesser von 360 Metern. Unter den Club-Mitgliedern herrscht ein tolles Miteinander; auch Trainingstage werden angeboten.  aro

Weitere Infos unter:

www.windsurfingclub.de

In Balance: Lea kann sich schon auf dem Brett halten.

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