Hausturnier des Islandpferdehofes Kirchseelte

Kostümpaarreiten entpuppt sich als Publikumsmagnet

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Rasanter Sport: Im Oval waren die Reiterinnen zügig unterwegs.

Kirchseelte - Mit weit über 50 Nennungen war das traditionelle Hausturnier des Islandpferdehofs Kirchseelte wieder gut besucht.

Auch viele Zuschauer und Unterstützerinnen fanden sich rund um die Reitanlage am Gerdshütteweg ein, auf der in diesem Jahr ausschließlich Amazonen ihr Können zeigten. Veranstalterin Iris Katenkamp und ihr Helferteam zogen am Abend eine positive Bilanz.

Wie bringt man in einer Geschicklichkeitsprüfung ein Pferd dazu, durch einen Vorhang von flatternden Bändern zu gehen? Wie erreicht man, dass es sich im Viereck und auf der Ovalbahn in allen Gangarten wunderbar präsentiert? Fleißig trainieren, lautete die Antwort. Und viele der Reiterinnen hatten dies getan. 

Auch die Jüngsten, rund zehn Kinder unter zwölf Jahren waren am Start, hielten mit. Trotzdem ist die notwendige Harmonie zwischen Mensch und Tier tagesabhängig. Und so marschierte an diesem Tag manch älteres Pferd mit ganz jungen „Zwergen“ im Sattel locker durch die Flatterbänder, während andere auch von erfahrenen Reiterinnen nicht dazu zu bewegen waren.

Gute Noten erzielt

Dafür zeigten viele Vierbeiner in den sportlichen Aufgaben Leistungen, die mit guten Noten bewertet wurden. Moderatorin Valeska Penkwitt aus Kiel und Richter Glenn Kessner sahen am Vormittag Tölt, die spezielle Gangart der Islandpferde, sowie Drei- und Viergangprüfungen. Am Nachmittag gab es Wettkampfspiele: Als Publikumsrenner stand das Kostümpaarreiten auf dem Programm, bei dem es sowohl auf gutes Reiten als auch auf stimmige Kostüme ankommt. 

Daneben gab es Fahnen- und Bierglasrennen – jeweils Anforderungen an reiterliches Können und Geschicklichkeit. Viele Teilnehmerinnen konnten am Ende zufrieden eine neue Siegerschleife und einen Preis mit nach Hause nehmen. Dazu gab es für alle, die dabei waren, eine Teilnehmerschleife.

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