Kletterspinne wird aufgebaut

Arbeiten auf Pausenhof der Oberschule Harpstedt haben begonnen

Schauten sich die Bauarbeiten aus der Nähe an: Schulleiterin Etta Mörking und Sven Keller, Geschäftsführer „Ranke Bau“. - Foto: lo
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Schauten sich die Bauarbeiten aus der Nähe an: Schulleiterin Etta Mörking und Sven Keller, Geschäftsführer „Ranke Bau“. 

Harpstedt - Pünktlich zu den Sommerferien hat an der Oberschule Harpstedt der Aufbau einer Kletterspinne begonnen. Unter dem Motto „Was wir alleine nicht schaffen, das schaffen wir dann zusammen“ wollte die Oberschule Harpstedt vergangenes Jahr ihren Schülern ein neues Spielgerät auf dem Rasenhof ermöglichen (wir berichteten).

Die Kinder und Jugendlichen hatten sich mehr Möglichkeiten zum Klettern gewünscht. Um das Projekt zu finanzieren, startete die Institution am 14. August ein Crowdfunding der Volksbank. Das Kreditinstitut bezuschusste jede Spende mit 100 Prozent. Wäre der benötigte Betrag für das Spielgerät nicht zusammengekommen, hätten die Unterstützer ihr Geld zurückbekommen. Aber das sollte nicht passieren.

Nach unzähligen Sammelaktionen der Schüler sowie Spenden von Unternehmen, Privatpersonen und Vereinen hatte die Oberschule die benötigten 6500 Euro für ihre Kletterspinne zusammen – rund einen Monat vor Ende des Crowdfundings. Kurzerhand entschieden sich die Verantwortlichen dafür, für ein größeres Modell zu sammeln. Das nun ins Auge gefasste Klettergerät ist mit 6,50 Metern zwei Meter höher als die kleine Variante und daher vor allem auch für die älteren Schüler attraktiv. 

Normalerweise bewegt sich der Preis bei 13.000 Euro oder noch deutlich darüber. „Wir können eine solche Kletterspinne dank eines günstigen Angebots für knapp 10.000 Euro bekommen“, erklärte Lehrkraft Nadine Hellmich damals. Am 14. November konnte unsere Zeitung die freudige Nachricht überbringen, dass die Oberschule auch dieses Ziel erreicht hat.

Mehrere Firmen helfen bei der Montage

Da im Crowdfunding nur die Materialkosten inbegriffen waren, erklärten sich etliche örtliche Firmen bereit, bei der Montage des neuen Spielgerätes zu helfen. So auch das Harpstedter Unternehmen „Ranke Bau“, „Baustoffe Garms“, „TB Transportbeton“ und „Scheele Tiefbau“. 

„Mitte nächster Woche wollen wir fertig sein“, machte „Ranke-Bau“-Chef Sven Keller Hoffnung, dass schon nach den Ferien auf der Kletterspinne gespielt werden kann. „Das war uns auch wichtig. Wir wollten nicht, dass wir während der Arbeiten den Teil des Schulhofes komplett sperren müssen.“

Der Harpstedter beobachtete die Arbeiten am Dienstag gemeinsam mit Schulleiterin Etta Mörking. „Die Kletterspinne wurde bereits im Dezember bestellt und liegt seitdem beim Amtshof in Harpstedt“, erzählte sie. Zu guter Letzt habe noch die wichtige Standortfrage geklärt werden müssen. „Der jetzige Platz gehört nämlich offiziell nicht mehr mit zum eigentlichen Schulhof. Wir hatten daher Glück, dass wir das Gerät hier platzieren dürfen.“

Aus diesem Grund ist die Kletterspinne für Anwohner frei zugänglich. „Das ist auch gut so. Schließlich haben die Einwohner der Samtgemeinde uns diesen Luxus erst finanziert“, meinte Mörking.

Nach den Ferien werden die Schüler erst einmal eine Einweisung für das Spielgerät erhalten. „Wir werden das innerhalb der Klassen beschnacken, wie man sich auf der Kletterspinne zu verhalten hat“, versprach die Schulleiterin. Sicher sei sicher. J lo

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