Rat der Gemeinde wählt Mitglied mehrheitlich / Ergänzungssatzung „Am Holzkamp 10“ Thema

Marko Kleinert ist erster stellvertretender Bürgermeister Kirchseeltes

Kirchseelte – Die Ergänzungssatzung „Am Holzkamp 10“, das Bürgerauto und eine Veränderung im Rat der Gemeinde Kirchseelte: Um diese Themen ging es unter anderem während der Sitzung des Rates am Mittwochabend. SPD-Ratsherr Esref Kizilkara ist mit seiner Familie nach Weyhe gezogen und kann daher nicht weiter Mitglied bleiben. Ein Nachfolger für ihn als ersten stellvertretenden Bürgermeister hatte sich aber schnell gefunden.

Verzichtet auf sein Amt: Esref Kizilkara (l). Marko Kleinert übernimmt es und ist nun erster stellvertretender Bürgermeister Kirchseeltes.

Mit sieben Ja- und drei Nein-Stimmen wählte das Gremium Marko Kleinert (CDU) zum stellvertretenden Bürgermeister und einstimmig zum Verwaltungsvertreter. Bürgermeister Klaus Stark hatte vorher Reinhard Wixforth (SPD) für die Ämter vorgeschlagen, dies lehnten die Mitglieder aber mehrheitlich ab.

Stark bedankte sich bei Kizilkara für sein langjähriges Engagement. „Du hast die Gemeinde lange, lange Zeit begleitet, über 30 Jahre lang.“ Weiter sagte er: „Du bist vor zehn Jahren mit mir zusammen in den Gemeinderat eingetreten.“ Stark überreichte ihm einen Warengutschein für den Eichenhof sowie eine Wanduhr mit dem Logo der Gemeinde. „Die, die Zeit gegeben haben, kriegen auch etwas Zeit wieder zurück“, so Stark. Kizilkara bedankte sich und sagte: „Es hat mir Spaß gemacht und ich werde die Diskussion mit euch vermissen.“

Bürgermeister Klaus Stark bedankt sich für langjähriges Engagement

Weiter ging es mit dem Tagesordnungspunkt „Ergänzungssatzung Am Holzkamp 10“. Wie berichtet, sind die Investoren abgesprungen, die zwischen dem Hügelweg und „Am Holzkamp“ zehn Bauplätze errichten wollten. Der neue Eigentümer der Fläche will ein einzelnes Haus an der Straße „Am Holzkamp“ (gegenüber von Elektro Wulferding) bauen. Dafür bedarf es einer Ergänzungssatzung oder, wie Stark es nannte, eines kleinen Bebauungsplans. Das Projekt „Wohnen am Hügelweg“ sei beendet, informierte Stark.

„Ich weiß nicht, was und wie da gebaut wird. Das müssen wir spätestens im städtebaulichen Vertrag klären“, sagte Kleinert. Darauf konnte der Eigentümer Antworten geben, der sich während der Bürgerfragestunde zu Wort meldete. „Wir haben vor, dort ein Einfamilienhaus zu bauen.“

Flyer-Aktion habe nicht ganz so viel gebracht

Für Gesprächsstoff sorgte das Thema Bürgerauto. Im vergangenen Jahr hatte die Gemeinde eine Flyer-Aktion veranstaltet. „Hintergrund war ja, dass man gerne noch mehr ehrenamtliche Fahrer für das Auto gewinnen wollte, weil das immer das Problem war“, so Stark. „Die Aktion hat leider nicht viel gebracht, denn wir haben nur einen einzigen Fahrer gewinnen können“, bedauerte er. Zudem hätten im vergangenen Jahr nur wenige Bürger das Angebot genutzt. „Es waren alle etwas vorsichtiger.“ Aktuell seien es sieben Fahrer, die regelmäßig unterwegs seien.

Stefan Meyer-Jacob (CDU) warf die Frage in den Raum: „Können wir uns das auf Dauer leisten? Es fallen laufende Kosten an, die irgendwie gedeckt werden müssen, dafür müssen wir Lösungen finden, das ist immer etwas vor sich hergeschoben worden.“

„Wenn wir einen Blumenstrauß voll Fahrer hätten, dann kommt der Nutzen von ganz allein“, sagte dazu Bernd Meyer (CDU). Er hatte gehofft, dass sich mehr Menschen melden, die das Auto fahren wollen. Gerade in der Coronazeit hätte man doch die Zeit dafür. „Die Idee ist gut, aber an der Umsetzung hapert es noch“, findet der Christdemokrat.  

Rubriklistenbild: © lat

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