Klassen werden zeitversetzt eingeschult

Harpstedt – Vier erste Klassen mit jeweils rund 20 ABC-Schützen und eine Basisklasse mit voraussichtlich sieben Kindern schult die Grundschule Harpstedt am Sonnabend, 29. August, ein. Das Spannende daran ist das Wie. Dazu hat unsere Zeitung Konrektor Woldemar Schilberg befragt.

Herr Schilberg, gibt es in Zeiten der Pandemie eine große Einschulungsfeier in der Pausenhalle?

Nein, Schulleiter Ufke Janssen wird jede Klasse einzeln begrüßen: die Basisklasse schon um 9, die 1a um 10, die 1b um 11, die 1c um 12 und die 1d um 13 Uhr.

Dann wird vorab kein gemeinsamer Einschulungsgottesdienst ökumenisch gefeiert?

Nicht einen, sondern fünf Gottesdienste bieten die Kirchengemeinden in der Christuskirche an – für jede Klasse separat, immer eine Stunde vor Beginn der Begrüßung durch den Rektor.

Was müssen Sie im Zusammenhang mit Corona an Vorgaben einhalten?

Die Regeln, die am 29. August gelten werden, kennen wir noch nicht. Derzeit kann niemand etwas einüben, um es bei der Begrüßung der neuen Klassen zum Vortrag zu bringen. Damit wir als Schule und auch die betroffenen Familien überhaupt planen können, haben wir uns zu einem Vorgehen entschlossen, das wir nicht mehr verändern wollen – es sei denn, nur halbe Klassen sind erlaubt.

Das heißt was?

Vor allem: Jedes Kind darf genau zwei Gäste mitbringen. Insgesamt. Also nicht Eltern plus zwei Gäste oder Eltern plus Geschwister.

Das ist vermutlich nicht die einzige zu schluckende „Kröte“. Was müssen die Gäste – im Regelfall werden das ja die Eltern sein – sonst beachten?

Sie müssen jeweils einen Zettel mit Namen, Adresse und Telefonnummer mitbringen und abgeben, zugewiesene Sitzplätze einnehmen, der Einschulungsfeier im Sitzen folgen, die ganze Zeit anderthalb Meter Abstand zueinander einhalten und zudem eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Schul- und Klassenleitung begrüßen Kinder und Eltern. Danach geht es zur ersten Unterrichtsstunde. Jeweils nach 45 Minuten sind wir fertig, und die Kinder kommen heraus.

Das klingt zumindest nicht im positiven Sinne nach einem unvergesslichen Tag. Eine Vorführung oder kleine Beiträge für die „Neuen“ entfallen komplett?

Da wir unser Hygienekonzept einzuhalten haben, lässt sich Gewohntes nicht durchführen. Das betrifft Tänze und Lieder, Eltern im Klassenraum, Zusatzgäste auf dem Schulhof, ja sogar Kuchen und Kekse.  boh

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