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Propangasaustritt „Am Holzkamp“ ruft Feuerwehr auf den Plan

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Von: Jürgen Bohlken

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Via Notruf war der Feuerwehr der Gasaustritt „Am Holzkamp“ gemeldet worden.
Via Notruf war der Feuerwehr der Gasaustritt „Am Holzkamp“ gemeldet worden. © -

Kirchseelte – Nach einer um 21.36 Uhr ergangenen Alarmierung ist am Donnerstagabend die Freiwillige Feuerwehr Kirch- und Klosterseelte mit drei Fahrzeugen und gut 15 Kräften ausgerückt. „Am Holzkamp“ in Kirchseelte hatte ein Passant Gas in der Nähe eines unbewohnten Bungalows gerochen und daraufhin den Notruf 112 gewählt. Die Feuerwehr ging der Sache zunächst selbst auf den Grund.

Ihr Gasmessgerät habe aber nicht angeschlagen, berichtete Pressesprecher Christian Bahrs am Freitagmorgen auf Nachfrage unserer Zeitung. Von dem im Garten befindlichen Flüssiggastank für die Heizungsanlage des Bungalows gingen die Emissionen offenkundig nicht aus.

„Die Feuerwehr hat dann gewartet, bis die EWE vor Ort war. Ein vom Nachbarn erhaltener Hausschlüssel ermöglichte es, sich gemeinsam Zutritt zum Gebäude zu verschaffen. Ein Trupp der Feuerwehr ging unter Atemschutz mit dem EWE-Mitarbeiter hinein. Dort war der Gasgeruch deutlich intensiver wahrnehmbar. Es handelte sich um Propan, stellte sich im weiteren Verlauf heraus. Die EWE konnte die Konzentration aber nicht messen, weil ihr Messgerät für Erdgas ausgelegt ist. Der Atemschutzwart öffnete zwischenzeitlich die Fenster, um für Durchzug zu sorgen. Zusätzlich wurde Schornsteinfegermeister Bernd Schweers angefordert. Er verfügt über ein Messgerät für Propangas“, erläuterte Bahrs.

Der Gastank sei vorsorglich „abgeschiebert“ worden, um einen etwaigen weiteren Gasaustritt zu unterbinden. „Zudem rückten auf Anforderung Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Groß Ippener mit dem Tanklöschfahrzeug aus, um gegebenenfalls mit ihrem Drucklüfter den Bungalow zu durchlüften. Das war allerdings nicht mehr vonnöten, ergaben die Messwerte des Schornsteinfegers“, so Christian Bahrs abschließend.

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