Instandhaltung muss durch die Samtgemeinde vorgenommen werden

Kirchseelte nimmt Spielplätze genau unter die Lupe

Damit die Kirchseelter Kinder auch in Zukunft Spaß auf ihren Spielplätzen haben, soll sich eine Arbeitsgruppe konzeptionell Gedanken zu dem Thema machen. - Symbolfoto: imago

Kirchseelte - Die Gemeinde Kirchseelte wird die drei Spielplätze in den kommenden Monaten noch genauer unter die Lupe nehmen als vorher. Ziel ist es in diesem Zusammenhang nicht in erster Linie, den Reparaturbedarf bei Spielgeräten zu ermitteln, sondern zu schauen, wie und von wem die Spielplätze genutzt werden und was dort an Geräten aufgebaut ist.

Der Anlass für die Einberufung einer Arbeitsgruppe, die sich konzeptionelle Gedanken machen soll, ist jedoch durchaus finanzieller Natur. Bisher wurden Instandhaltung und Neuaustattung der drei Plätze am Dorfgemeinschaftshaus (mit Bolzplatz), am Holzkamp und am Bandel nach Notwendigkeit vorgenommen. Grundlage dafür waren die jährlichen TÜV-Berichte und regelmäßige Kontrollen durch die Gemeindemitarbeiter. Die Instandhaltung wurde dann auch durch die Gemeindemitarbeiter vorgenommen.

Jetzt aber hat die Samtgemeinde Harpstedt die Gemeinde darauf hingewiesen, dass die Instandhaltung und Reparatur zukünftig nicht mehr durch die eigenen Kräfte wahrgenommen werden darf. „Das hat versicherungstechnische Gründe. Das eingesetzte Personal muss eine spezielle Ausbildung haben, damit eine Gewährleistung für die durchgeführten Maßnahmen möglich ist“, erklärte Bürgermeister Klaus Stark im Bau- und Planungsausschuss von Kirchseelte. Aus diesem Grund werden die Aufgaben der Instandhaltung und Reparatur zukünftig durch Personal des Bauhofs der Samtgemeindeverwaltung für die Gemeinde Kirchseelte durchgeführt. Der seit der vergangenen Woche vorliegende TÜV-Bericht ist bereits in dieser Woche in der Abarbeitung.

Die nun fremdvergegebenen Aufgaben für die Spielplätze werden grundsätzlich erst einmal zu einer anderen Kostenstruktur für Kirchseelte führen. Das allein ist schon ein Grund, auf Basis der Ausgaben die notwendigen Kosten darzustellen und auf die Haushaltsjahre zu verteilen, so der Bürgermeister. Zudem solle ermittelt werden, wie viele Kinder im Umkreis wohnen. Das könnte sich auf die Ausstattung und den Pflegebedarf auswirken. Zu dem neuen Kozept, das bis zum Herbst vorliegen soll, gehören auch Daten über die verwendeten Materialien und Pflanzen im Randbereich. Denn davon hängt ganz wesentlich der Arbeitsaufwand ab. 

dr

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