Ahornweg in Kirchseelte: Tonnen-Abstellfläche nötig

Wendehammer zu eng für die Müllabfuhr

Letztlich drehte sich die Beratung auch um Sinn und Unsinn von Vorschriften.
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Letztlich drehte sich die Beratung auch um Sinn und Unsinn von Vorschriften.

Kirchseelte – 16 Meter Durchmesser: Das reichte bislang, um mit den Müllfahrzeugen heutiger Größe durch Wendehämmer zu kommen. Zumindest bekam die Gemeinde Kirchseelte keine anderslautenden Auflagen. Im Ahornweg aber unterschreitet einer der drei Wendehämmer die 16 Meter inzwischen. „Der frühere Rat hatte beschlossen, dort Arrondierungsanpflanzungen vorzunehmen“, begründete der Vorsitzende Marko Kleinert (CDU) die „Verengung“ im Kirchseelter Bau- und Planungsausschuss.

Gemäß den aktuellen Vorgaben soll die Gemeinde nun nicht mehr nur die 16 Meter Durchmesser wiederherstellen, sondern gleich auf 18 Meter aufweiten müssen. Das ginge nur, wenn ein Anwohner rund 20 Quadratmeter seines Grundstücks an die Kommune veräußerte oder das Überfahren eines ihm gehörenden „Streifens“ duldete. Beides lehnt er ab.

Gefühlt ein bisschen teuer.“

Marko Kleinert (CDU)

Also bleibt nur „Plan B“ für den „Ahornweg-Süd“: die Pflasterung einer Mülltonnen-Abstellfläche im Bereich der Kurve bei der Kreuzung (ein Teil der Bepflanzung ginge verloren). Die Anlieger müssten ihre Tonnen jeweils dorthin befördern und nach der Leerung zurückholen. Die Kosten, die auf die Gemeinde zukämen, könnten sich laut Voranschlag auf bis zu 3 000 Euro belaufen (einschließlich Auskofferung, Setzen von Bordsteinen etc.).

„Gefühlt ein bisschen teuer“, urteilte Marko Kleinert. Rasengittersteine kämen günstiger, würden aber das Schieben der Müllbehälter erschweren. Die nicht glatte Oberfläche, so klang an, könnte insbesondere für einen Anwohner mit „1 000- oder 650-Liter-Tonne“ zum Problem werden.

Zurücksetzen nicht zulässig

Die Berufsgenossenschaft untersagt das Rückwärtsfahren von Müllfahrzeugen ohne Einweiser. Ein paar Meter zurücksetzen, um besser die Kurve zu kriegen, wäre laut Bürgermeister Klaus Stark (SPD) ebenfalls nicht zulässig.

Dass nur ein Wendehammer im Ahornweg auf 18 Meter aufgeweitet werden müsste, während die beiden anderen „Bestandsschutz“ genießen und damit bleiben dürfen, wie sie sind, erntete Unverständnis.

Der Fachausschuss empfahl die Pflasterung der Tonnen-Abstellfläche einstimmig (dass der Beschluss am Ende auch anders aussehen kann, wurde angedeutet). Die Flächengröße und die Art der zu verwendenden Steine blieben vorerst offen.  

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