Kinderkirche unter dem Motto des Weltgebetstages: „Nehmt Kinder auf und ihr nehmt mich auf“

Kubanische Musik und biblisches Theaterstück

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Zu Kuba gehört vor allem Musik – und die machten die Kinder auf ihren Instrumenten so laut sie konnten.

Harpstedt - Kinder machen Lärm, können nicht still sitzen und sind noch zu klein, um große Zusammenhänge zu verstehen. Deshalb sollen sie lieber nicht stören, wenn Jesus zu den Menschen spricht. Das jedenfalls meinten einige seiner Jünger, die am Sonnabend in der Harpstedter Christuskirche von Pastorin Elisabeth Saathoff und Mirco Dehne gespielt wurden. Die Theatereinlage, bei der sich die Kinder als Hauptakteure wiederfanden, gehörte zum Programm der Kinderkirche, die passend zum Weltgebetstag am 4. März unter dem Motto „Kuba“ stand.

Denn von christlichen Frauen aus Kuba kam das Motto des diesjährigen Weltgebetstages. Sein deutscher Titel lautet: „Nehmt Kinder auf und ihr nehmt mich auf.“ Dazu gehört die biblische Geschichte, in der Jesus die Kinder segnet, die die Jünger erst nicht zu ihm durchlassen wollen.

Das Theaterstück der Kinderkirche begann beim Spielen auf der Straße. Jan-Erik Strupat las als Erzähler den Rahmen der Geschichte vor. Dann kam eine Mutter, gespielt von Annika Dehne, hinzu. „Kommt mit, Jesus ist in der Stadt“, berichtete sie den spielenden Kindern. „Alle Leute gehen zu ihm, um zu hören, was er zu sagen hat.“

Also machten sich auch die Kinder auf den Weg – doch weit kamen sie nicht. Die Jünger versperrten ihnen den Weg. Viel Spaß hatten die Kinder, als sie versuchten, sich an der menschlichen Absperrung vorbei zu schleichen. Doch es half nichts, die Jünger blieben unerbittlich. Der Trubel drang aber bis zu Jesus, der von Lea Madlen Vallan gespielt wurde. Sofort ging er zu den Kindern.

Wie liebenswert, wichtig und wertvoll jeder von ihnen ist, erfuhren die Kinder dann bei der Segnung, für die sich Vallan als Jesus Zeit nahm: Sie sprach dabei die Kinder einzeln mit ihren Namen an. Die Mädchen und Jungen, die zuvor noch ausgelassen versucht hatten, die Absperrung zu überwinden, wurden bei diesem würdevollen Akt plötzlich ganz ruhig und ernst – und schienen auch ein wenig stolz. Denn schließlich stellt Jesus in dieser Geschichte nicht die Erwachsenen, sondern gerade die Kinder in den Mittelpunkt.

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