Programm kommt im Juli

Jugendpflege bereitet Corona-Ferienspaß vor

Plant mit viel Umsicht: Annelen Voß. 
Archivfoto: Kab
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Plant mit viel Umsicht: Annelen Voß. Archivfoto: Kab
  • Katia Backhaus
    vonKatia Backhaus
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Harpstedt – Noch sind die Türen der Jugendpflege Harpstedt verschlossen. Doch für Sozialpädagogin Annelen Voß und ihren Kollegen Markus Pieper gibt es gute Nachrichten: Die Samtgemeinde Harpstedt habe ihnen zugesagt, dass sie Ferienspaßaktivitäten anbieten dürften, berichtet Voß. Derzeit seien sie mit der Vorbereitung beschäftigt, Anfang Juli soll das Programm veröffentlicht werden. Der Aktionszeitraum seien die ersten drei Ferienwochen.

Bei der Planung müssen die beiden aufgrund der weiterhin akuten Coronavirus-Pandemie vieles beachten: die aktuellen Verordnungen des Landes sowie die Vorgaben der einzelnen Verbände, mit denen sie kooperieren. Angebote wie Tennis oder Funsportarten, zu denen etwa Inlinerfahren zählt, übernähmen etwa Vereine oder einzelne Trainer, erläutert Voß. Für die anderen Veranstaltungen seien auch Jugendliche, die einen Juleika-Schein hätten, gefragt.

Die Gruppen fielen allerdings coronabedingt kleiner aus als gewöhnlich, sagt die Sozialpädagogin. In geschlossenen Räumen gilt der Mindestabstand von anderthalb Metern, dadurch seien die Plätze begrenzt. Sie und Pieper versuchten, den Fokus auf Angebote im Freien zu legen. Doch auch dort könnte nur eine Anzahl von Kindern und Jugendlichen kommen, die gut zu überschauen sei. Tagesfahrten und Ausflüge müssten in diesem Sommer komplett ausfallen – die Buskosten seien für die geringe Zahl von Personen, die mitfahren dürfe, schlicht zu hoch, sagt Voß.

Auch insgesamt müsse mit Abstrichen gerechnet werden. Das Programm werde nur etwa halb so umfangreich sein wie in den vergangenen Jahren, erklärt die Sozialpädagogin. Das Ziel sei aber, möglichst vielen Mädchen und Jungen eine Teilnahme zu ermöglichen, manche Angebote würden deshalb doppelt vorkommen.

Zusätzlich möchten Voß und Pieper die Jugendpflege in den Ferien wieder öffnen und dort weitere Aktionen veranstalten. Derzeit sei die Einrichtung noch geschlossen, um die Trennung der Kinder und Jugendlichen in den Schulen nicht zu unterlaufen. Diese trieben großen Aufwand, um die Gruppen strikt voneinander zu separieren und so das Infektionsrisiko zu mindern, sagt Voß. Da sei es kontraproduktiv, wenn sie in der Jugendpflege zusammenkommen dürften. Für die Ferienspaßangebote sei dann eine Registrierung mit Kontaktdaten nötig.  

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