1. Startseite
  2. Lokales
  3. Landkreis Oldenburg
  4. Harpstedt

Jugendgottesdienst in Harpstedt mit Abschied voller Wehmut

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Jürgen Bohlken

Kommentare

Kämpfte mit den Tränen: Emma Pössel. Screenshot: Bohlken
Kämpfte mit den Tränen: Emma Pössel. Screenshot: Bohlken © Kirche Harpstedt

Harpstedt – Mit einem Jugendgottesdienst im Zeichen des Abschieds haben die jungen Aktivposten der evangelischen Gemeinde Harpstedt, die Teamer, am Samstagabend Pastor Timo Rucks überrascht. Wehmut ob seines Wegzugs lag im Rückblick auf gemeinsam genossene Momente, insbesondere die unvergesslichen Teamer-Freizeiten, in der Luft.

Rucks lebt künftig mit seiner Familie in der Schweiz, dem Herkunftsland seiner Frau. In der Gemeinde Langenthal der evangelisch-reformierten Kirche warten neue berufliche Herausforderungen auf das Pastorenpaar.

Es ist so krass, dass ihr so gut drauf seid.“ 

Timo Rucks

Zu Beginn des Jugendgottesdienstes gab es einen Kuchen für den Pastor – aus Anlass seines Geburtstages. Ein „Best of Timo“-Video sowie ein Reigen von Clips mit Erinnerungen an Erlebtes und guten Wünschen für die Zukunft zählten zu den Highlights. „Wir haben ziemlich viele coole Dinge gemacht, über die ich sagen muss, dass sie in anderen Gemeinden wohl nicht möglich gewesen wären. Und wir hatten echt viele Freiheiten unter dir, Timo“, lautete nur eins von vielen Teamer-Statements.

Du hast hier einen Ort geschaffen, an den wir immer gerne gekommen sind. Einen Ort, an dem wir zu 100 Prozent wir selbst sein konnten, an dem wir uns wohl und sicher gefühlt haben.“

Emma Pössel zu Timo Rucks

Eine anrührende Abschiedsrede hielt Emma Pössel. Sie war nicht die einzige, die Abschiedstränen vergoss. Pastor Rucks habe den Teamern zu persönlichen Metamorphosen verholfen. Ja, mehr noch: „Du hast uns zu den Menschen gemacht, die wir heute sind“, sagte Pössel. „Du hast hier einen Ort geschaffen, an den wir immer gerne gekommen sind“, fuhr sie fort. „Einen Ort, an dem wir zu 100 Prozent wir selbst sein konnten, an dem wir uns wohl und sicher gefühlt haben. Einen Zufluchtsort und ein zweites Zuhause. Ich hoffe, dir ist bewusst, welchen immensen Einfluss diese Tatsache auf uns  alle genommen hat.“ Augenzwinkernd bemerkte Emma Pössel in Richtung Pastor: „Wir hoffen natürlich, dass ihr einen großen Garten in der Schweiz habt. Wir kommen nämlich definitiv demnächst alle zum Zelten vorbei.“

Wir kommen definitiv demnächst alle zum Zelten vorbei.“

Emma Pössel

Timo Rucks zeigte sich gerührt, völlig überrascht – und auch beschämt, zumal er es den jungen Leuten nicht zugetraut hatte, einen Jugendgottesdienst ohne seine Mitwirkung zu realisieren. Er sei mächtig stolz auf sie, dass sie das hinbekommen hätten. „Es ist so krass, dass ihr so gut drauf seid“, sagte Rucks.

Auch interessant

Kommentare