Jugendfeuerwehr Beckeln im Ernteeinsatz

Rund 400 Kilogramm Äpfel ergeben stolze 265 Liter Saft

Das hat sich gelohnt! Rund 400 Kilogramm Äpfel kamen bei dem Ernteeinsatz zusammen.
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Das hat sich gelohnt! Rund 400 Kilogramm Äpfel kamen bei dem Ernteeinsatz zusammen.

Beckeln – Den „normalen“ Dienstalltag hat die Jugendfeuerwehr Beckeln kürzlich mal hinter sich gelassen. Stattdessen ging es raus in die Natur. Der Nachwuchs schlüpfte in die Obstbauernrolle – und erntete Äpfel von heimischen Bäumen.

Eine kleine Einweisung ging voraus. Schließlich sollte und wollte jeder imstande sein, mit geschultem Blick gutes von „weniger gutem“ Obst zu unterscheiden.

Ausgerüstet mit Handschuhen, Körben und Säcken, schritten die Jugendlichen und die Betreuer zur Tat. Zunächst ernteten sie die Apfelbäume am Feuerwehrhaus in Beckeln ab. Ihr nächstes Ziel: eine etwas versteckt gelegene Streuobstwiese an der Delme. Auch dort hatten sie die Erlaubnis bekommen, sich an den Obstbäumen zu bedienen. „Netterweise“, verlautete aus ihren Reihen.

Zum Mosten nach Dimhausen

Der Brandschützernachwuchs rüttelte zusammen mit den Betreuern an den Stämmen und sammelte die herabfallenden reifen Äpfel ein. Während und am Rande der Arbeit wurde viel gefeixt. Den Ernteeinsatz fand die Gruppe gleichermaßen anstrengend und unterhaltsam. Gelohnt hat sich die Arbeit auf jeden Fall. Die Ausbeute konnte sich mit rund 400 Kilogramm frischen Äpfeln wahrlich sehen lassen.

Wer von den Mädchen und Jungen Lust und Zeit hatte, durfte an einem anderen Tag zum Mosten beim „Saftexpress“ in Dimhausen kommen. Die Früchte ergaben sage und schreibe 265 Liter Apfelsaft. Die stolze Ausbeute von etwa 66 Prozent stimmte Betreuer und Jugendliche gleichermaßen höchst zufrieden. Die Qualität stimmte ebenfalls: Mit Bravour bestand der Saft den Geschmackstest vor Ort.

Und so mangelt es nun nicht an Softdrinks, wenn die Jugendfeuerwehr zu Diensten oder anderen Anlässen zusammenkommt. Der Vorrat an Apfelsaft, abgefüllt in Fünf-Liter-Beuteln und eingelagert im Beckelner Feuerwehrhaus, dürfte eine Weile lang reichen. Durchaus spannend fanden es die Mädchen und Jungen, den Prozess von der Ernte bis zum fertigen Erzeugnis mal selbst mitzuerleben; die wenigsten von ihnen hatten bis dato Gelegenheit gehabt, den Weg des Apfels am Baum bis zum Saft aktiv zu begleiten.

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