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Internationales Springturnier auf dem Gestüt von Søren Pedersen in Wohlde

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Von: Leif Rullhusen

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Das Organisationstrio: Nicolas Pedersen (v.r.) sowie die beiden Turnierleiter Søren Pedersen und Andreas Schultz bereiten die Sportveranstaltung vor.
Das Organisationstrio: Nicolas Pedersen (v.r.) sowie die beiden Turnierleiter Søren Pedersen und Andreas Schultz bereiten die Sportveranstaltung vor. © Rullhusen, Leif

Weltklassereiter aus 16 Nationen werden bei dem internationalen Turnier „Fest der Springpferde“ in Wohlde starten. Es ist das erste internationale Reitturnier im Landkreis Oldenburg.

Wohlde – Drei Tage Reitsport vom Feinsten und eine Premiere bietet das „Fest der Springpferde“ in Wohlde am Pfingstwochenende. Erstmals richten Søren Pedersen und Andreas Schultz die hochkarätige Sportveranstaltung auf der Reitanlage der Familie Pedersen als „Internationales Springturnier“ aus. Zugleich ist sie das erste internationale Reitturnier im Landkreis Oldenburg.

„Zuvor war es ein Reitturnier mit internationaler Beteiligung“, erklärt Pedersen. Der größte Unterschied zwischen diesen Begriffen sei neben den deutlich höheren Preisgeldern, dass die Turnierteilnehmer nun die drei Tage wirklich vor Ort verbringen und nicht nur zu einer Prüfung vorbeischauen, um anschließend wieder zu verschwinden. Das bedeutet für die Ausrichter einen enormen Aufwand. So haben sie unter anderem mehrere mobile Boxenzelte aufgstellt, die Platz für 250 Pferde bieten. Darüber hinaus darf die Turnierleitung nur Richter einsetzen, die eine internationale Zulassung haben. „Auch der bürokratische Aufwand ist deutlich höher“, erläutert Schultz.

Weltklassereiter aus 16 Nationen werden von Donnerstag, 2. Juni, bis Samstag, 4. Juni, in zwölf Prüfungen an den Start gehen. Genannt haben unter anderem der zweifache niederländische Olympia-Silbermedaillengewinner Gerko Schröder, Bronzemedaillengewinner und Europameister Marko Kutscher sowie Philipp Weishaupt. Der 36-Jährige gewann unter anderem den Großen Preis von Aachen und wurde zwei Mal deutscher Meister. Auch regionale Springreiter wie Hendrik Sosath aus Lemwerder werden im Parcours um die Plätze kämpfen. Aus dem Turnierstall Pedersen gehen Sørens Sohn Nicolas und dessen Freundin Karin Martinsen an den Start.

Insgesamt haben rund 70 Reitsportler für das Turnier genannt, die nicht nur um ein Preisgeld von insgesamt 130 750 Euro, sondern auch um Punkte für die Weltrangliste kämpfen. Allein beim Finalspringen am Samstag – dem Grand Prix „Großer Preis von Wohlde“ mit Stechen – geht es um eine Siegprämie von 30 000 Euro. Stolz ist Pederson, dass er zahlreiche lokale Sponsoren für die Preisgelder gewinnen konnte. So übernimmt zum Beispiel   Walter   Schmidt  aus Bargloy das Preisgeld für den „Grand Prix“.

Die beiden Turnierleiter, die von Nicolas Pedersen unterstützt werden, rechnen über die drei Tage mit 5 000 bis 7 000 Besuchern. „Wir freuen uns, dass wir nach der Pandemie endlich wieder alle Pferdefreunde einladen können, um gemeinsam unseren Sport zu genießen“, sagt Pedersen. Das Wort „einladen“ ist dabei wörtlich gemeint. Der Eintritt für das Springturnier ist an allen Tagen frei.

Die Wettbewerbe beginnen am Donnnerstag um 8.45 Uhr mit einem Zwei-Sterne-Springen. Die letzte Prüfung startet um 16.45 Uhr. Am Freitag eröffnet ein Zweiphasenspringen um 8.30 Uhr den Turniertag, dessen letzter Wettbewerb um 17 Uhr ansteht. Am Finaltag wird der erste Reiter um 9.30 Uhr im Parcours erwartet. Den krönenden Abschluss bildet der „Grand Prix“ ab 17 Uhr.

Neben dem Turnierplatz erwartet die Besucher ein umfangreiches Angebot an Speisen und Getränken. Zudem werden verschiedene Aussteller unter anderem Pferdesportzubehör, Kleidung, Autos und Landmaschinen präsentieren. Weitere Informationen rund um das Turnier finden Interessierte im Internet unter www.csi-wohlde.de. Auf dem Online-TV-Sender www.clipmyhorse.tv wird das Turnier zudem live übertragen und kommentiert.

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